Gute Stimmung: Zwei Dorffeste in Lahr an einem Wochenende – beide sind gut besucht

Die Reihen waren gut besetzt, zahlreiche Besucher genossen das Rahmenprogramm und die Bewirtung beim Fest in Langenwinkel.
Wolfgang Künstle- Zwei Dorffeste in Lahr liefen parallel in Langenwinkel und Sulz – beide gut besucht.
- In Langenwinkel bot der Schulhof mit hohen Bäumen bei rund 25 Grad ein ideales Ambiente.
- Haupttag war der Sonntag mit Gottesdienst, Musik, Linedance und Angeboten für Kinder.
- Zehn Vereine stemmen das Fest gemeinsam, der Gewinn wird nach Arbeitsstunden verteilt.
- Terminüberschneidung mit Sulz soll künftig vermieden werden, konkrete Planung ist offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Licht und Schatten lieferte das Langenwinkeler Dorffest am Samstagabend und Sonntag – und das im wörtlichen Sinne: Denn der Schulhof bot mit seinen hohen Bäumen gerade am Sonntag bei rund 25 Grad ein perfektes Ambiente. Und so war der Schulpark, wie Ortsvorsteherin Annerose Deusch den Platz gerne nennt, am Sonntag zur Mittagszeit ausgesprochen gut besucht, Sitzplätze gab es nur noch wenige. „Für unsere Größe ist das sehr gut“, freute sich Deusch.
Eröffnet wurde das Fest am Samstagabend, für Unterhaltungsmusik sorgte „Nightlife“. Haupttag des Festes war der Sonntag, der mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Schulgelände begann. Zur Mittagszeit unterhielt der Schützenmusikverein Kippenheimweiler mit einem Frühschoppenkonzert. Danach zeigten die Linedancer aus Rheinau-Freistett ihr Programm samt anschließendem Mitmach-Linedance. Für die Kinder und Jugendlichen gab es verschiedene Aktivitäten, darunter eine Spritzwand der Jugendfeuerwehr, die Kleinsten konnten sich auf mehreren Hüpfburgen austoben.

Was wäre ein Dorffest ohne musikalische Unterhaltung? Das hatte man sich auch in Langenwinkel gesagt und den Schützen-Musikverein Kippenheimweiler um seinen Auftritt gebeten.
Wolfgang KünstleAn dem Dorffest beteiligen sich die zehn Langenwinkeler Vereine, wobei bei Weitem nicht jeder in der Lage ist, einen eigenen Stand mit Bewirtung auf die Beine zu stellen. Deshalb, so erklärt Deusch, werde alles gemeinsam erledigt und der Gewinn anhand der geleisteten Arbeitsstunden anteilig aufgeteilt. „So kann sich auch der kleinste Verein, der vielleicht nur mit zwei, drei Leuten beim Aufbauen helfen kann, sich beteiligen“, verdeutlichte sie den Vorteil dieser Regelung.
Wann das nächste Dorffest gefeiert wird, weiß die Ortsvorsteherin noch nicht so recht. Turnusmäßig findet es alle zwei Jahre statt, doch nun waren seit dem letzten ebenfalls drei Jahre vergangen, weil es vor zwei Jahren das Stadtfest in Lahr gab, an dem sich die Vereinsgemeinschaft Langenwinkel gerne beteiligt. Und in zwei Jahren feiert die Stadt Lahr ihr 750-jähriges Jubiläum. „Möglich, dass es nun wieder drei Jahre dauert“, sagt Deusch deshalb. Doch man sei flexibel, stellt sie gelassen fest.
„Kollision“ mit Sulz
Bei der Terminierung des nächsten Dorffests in Langenwinkel soll eine Kollision mit dem Sulzer Dorffest möglichst vermieden, wie sie in diesem Jahr zustande kam – das war vor Ort von mehreren Seiten zu hören. „Trotzdem haben wir uns nichts weggenommen“, sagt Ortsvorsteherin Annerose Deusch zuversichtlich. Sogar die Stadtoberhäupter fanden die Zeit, auf beiden Dorffesten vorbeizuschauen.
