Gefühlter Besucherrekord
: Das machte die Ottenheimer „Beach Days“ so besonders

Die „Beach Days“ des TuS Ottenheim sorgten von Donnerstag bis Sonntag für einen Ausnahmezustand im kleinen Dorf. Über 1500 Sportler traten im Beachhandball gegeneinander an.
Von
Benedikt Stahl
Schwanau
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Die Ottenheimer Beach Days lockten mit gutem Wetter, abwechslungsreichem Sport und musikalischen Highlights viele Besucher an.

Künstle

„Wir hatten einen gefühlten Besucherrekord“, so blickte der Vorsitzende des TuS Ottenheim, Mario Leutner, euphorisch auf die zu Ende gegangenen „Beach Days“ zurück. Das Wetter sei herrlich gewesen, die Stimmung unter den Sportlern großartig und die Partys am Abend seien hervorragend besucht worden. Warum war es nur ein gefühlter Rekord? „Wir kennen nicht die genauen Zahlen. Da die Spieler freien Eintritt haben, im Gegensatz zu den Besuchern, ist es nicht möglich, die Zahlen zu ermitteln“, erklärte Leutner im Gespräch mit unserer Redaktion.

Man habe sehr guten Beachhandballsport gesehen mit spannenden und vor allem fairen Duellen, das ist dem TuS-Vorsitzenden wichtig. „Es ist ja nicht nur Wettbewerb, die Spiele dürfen auch Spaß machen“, scherzte er. An jenem mangelte es an den vier Tagen voller, Sport, Musik und Party sicherlich nicht.

Der TuS Ottenheim hatte drei Sandplätze für die „Beach Days“ hergerichtet, sogar ein künstlicher Pool stand zur Abkühlung bereit. Der Startschuss fiel am Donnerstag mit dem Firmenturnier, ging über in das „Sie und Er-Turnier“ am Freitag, bei dem sehr viel los war und die Zuschauer in mehreren Reihen um das Feld standen. Das Besondere: Eine Hälfte spielten die Damen, die anderen übernahmen die Herren. Der Beach-Fun-Cup war am Samstag dran. Beim Kinder-Beach am Sonntag traten D- bis F-Jugenden gegeneinander an, zum zweiten Mal nach der Premiere im vergangenen Jahr. Der „Oli-Gruseck-Cup“ bildete den Abschluss der Beachhandballturniere.

Der familiäre Rahmen ist wichtig

Der Name des Turniers hat einen traurigen Hintergrund: Das ehemalige TuS-Mitglied Oliver Gruseck ist im vergangenen Jahr verstorben. „Wir wollten ein geschätztes Vereinsmitglied ehren, deswegen haben wir es nach ihm benannt. Das war das emotionale Highlight des Wochenendes für uns“, betonte Lautner.

Dem TuS Ottenheim sei keine strafrechtlichen Vorkommnisse im Rahmen der „Beach Days“ bekannt – im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen in der Gegend, die etwa Diebstahl beklagen mussten. Man wolle am bewährten Konzept festhalten, denn „der familiäre Rahmen macht uns aus.“ Man sei zwar immer offen für neue Künstler, aber Malle-Partys „sind eher nichts für uns“, gab Leutner zu. Diese gebe es schon oft genug in der Region.

Feiertage für Handballer

 Die Handballamateure haben in den letzten Wochen viele Turniere in der Region gespielt. Zuerst begann es im Juni mit den Altenheimer „Beach Days“ – Deutschlands größtem Beachhandballturnier für Seniorenmannschaften – und ging weiter mit den Meißenheimer „Ubuntu Games“, dessen Turniere sich durch Rasenhandball auszeichnen. Die Ottenheimer „Beach Days“ zeigten wieder spannenden Beachhandball und bilden den Abschluss der Turniere. Nun beginnt für die Handballer die Saisonvorbereitung in den Hallen.

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