Gefährlicher Trend – „Trainsurfing“
: 18- und 17-Jähriger fahren außerhalb des Zuges mit – in Appenweier war Endstation

Eine Zeugin beobachtete, wie am Samstagabend zwei junge Menschen außenstehend auf der Europabahn mitfuhren. Die Bundespolizei traf sie am Bahnhof in Appenweier an und leitete ein Bußgeldverfahren ein.
Von
red/st
Appenweier
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Bundespolizei (Symbolbild): Ein Bundespolizist steht an einem Bahnsteig vor einem Zug der Deutschen Bahn. (zu dpa: «Polizeieinsatz wegen Bahnreisenden mit Pfefferspray-Pistolen»)

Die Bundespolizei konnte die beiden „Trainsufer“ in Appenweier stoppen. (Symbolbild)

Sven Hoppe/dpa
  • Zwei Jugendliche fuhren außen an einem Zug der Europabahn mit – eine Zeugin meldete sie.
  • Die Bundespolizei stoppte die 18- und 17-Jährigen am Bahnhof Appenweier.
  • Der Vorfall war am Samstagabend gegen 20:30 Uhr am Haltepunkt Legelshurst gemeldet worden.
  • Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, der 17-Jährige ging an seine Erziehungsberechtigten.
  • Bundespolizei warnt vor „Trainsurfing“: Sturz, Hindernisse und Oberleitungen bergen tödliche Risiken.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein 18- und ein 17-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurden am Samstagabend dabei beobachtet, wie sie außenstehend auf einem fahrenden Zug auf der Europabahn mitfuhren. Gegen 20:30 Uhr hatte eine Zeugin die beiden am Haltepunkt Legelshurst gesehen, den Polizeinotruf gewählt und eine Personenbeschreibung übermittelt, teilt die Polizei mit.

Auch der Lokführer des betroffenen Zuges wurde informiert. Beide Personen konnten am Bahnhof Appenweier von der Bundespolizei angetroffen werden. Die Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren ein und übergaben den 17-Jährigen an seine Erziehungsberechtigten.

Warnung vor gefährlichem Trend „Trainsurfing“

Die Bundespolizei warnt vor dem gefährlichen Trend „Trainsurfing“, bei dem junge Leute für Mutproben oder Posts in den sozialen Medien auf Dächern und Kupplungen von Zügen mitfahren. Dabei kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen.

Die Bundespolizei weist daher noch einmal auf die erheblichen Gefahren hin, die damit einhergehen: Es sind nicht nur die offensichtlichen Risiken wie das Herabstürzen vom Zug, die das Trainsurfen so gefährlich machen. Auch Hindernisse wie Tunnel oder Querbalken können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.

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Zudem bergen die Oberleitungen Gefahren für Leib und Leben. Selbst ohne direkte Berührung können Stromüberschläge die Personen treffen und zu schwersten, oftmals auch tödlichen Verletzungen führen.