Freiburger nehmen Sieg mit
: Zu viel Aderlass bei der RG Lahr

Nach der Niederlage am Samstag folgten für die Ringer auch am Sonntag keine Punkte. In eigener Halle fehlten zu viele wichtige Akteure.
Von
Thorsten Mühl
Lahr
Jetzt in der App anhören
Ivan Guidea (rechts) war für die Lahrer wieder souverän auf der Matte.

Ivan Guidea (rechts) war für die Lahrer wieder souverän auf der Matte.

Horst Künstle
  • Regionalliga: RG Lahr verlor zuhause gegen ASV 1885 Freiburg mit 7:20.
  • Drei fehlende Kadermitglieder schwächten Lahr, Freiburg trat in Idealbesetzung an.
  • Punkte für Lahr holten Mihail Lapp und Ivan Guidea, Naim Bolaky-Meite revanchierte sich.
  • Coach Julian Steinbach lobte Naims Reaktion und sprach von einer nun hochspannenden Rückrunde.
  • Freiburg und Lahr führen punktgleich, Weitenau-Wieslet liegt mit drei Punkten dahinter.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Regionalliga: RG Lahr – ASV 1885 Freiburg 7:20 (4:11). Das Fehlen von drei Kadermitgliedern machte sich nach der Samstagsniederlage auch am Sonntag auf Lahrer Seite gegen den in Idealbesetzung antretenden Verfolger bemerkbar. Punkte holten für die Hausherren gewohnt zuverlässig Mihail Lapp (57 Kilogramm) und Ivan Guidea (66 Kilogramm). Einen kleinen Höhepunkt setzte zudem Naim Vadji Bolaky-Meite, der sich bei Mohammad Damnkhoshk über 75 Kilogramm A für die knappe Hinrunden-Niederlage revanchierte. „Für Naim habe ich mich, gerade nach seiner knappen Niederlage am Samstag in Tennenbronn, über die starke Reaktion gefreut. Er ist in einer starken Gewichtsklasse unterwegs. Das wird ihm guttun für die weitere Saison“, sagte RG-Coach Julian Steinbach.

Knapp unterlag darüber hinaus Luis Fening (86 Kilogramm), während die restlichen Paarungen eine klare Angelegenheit für die Breisgauer waren. „Es war schade, dass wir dieses Wochenende nicht ganz so konnten, wie wir wollten. Freiburg hat, wie auch Tennenbronn, verdient gewonnen. Wir hätten einen deutlich besseren Tag gebraucht“, bedauerte Steinbach.

Nun führen Freiburg und Lahr acht Kampftage vor Saisonschluss punktgleich das Klassement an, mit drei Punkten Abstand auf Weitenau-Wieslet. „Man darf nicht sagen, dass am Wochenende nichts passiert ist. Genauso falsch wäre aber auch, jetzt alles infrage zu stellen. Richtig ist vielmehr, dass es inzwischen hochgradig spannend wird. Es sind noch acht Schritte zu gehen und alle Mannschaften bewegen sich auf einem ähnlich hohen Niveau. Derjenige mit der größten Konstanz, auch gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld oder dem Tabellenkeller, wird am Ende ganz oben stehen“, so Steinbach in seiner Betrachtung am Sonntagabend. Das Ringerpublikum darf sich auf eine hochgradig interessante Rückrunde freuen.
Ergebnisse: 57 Kilogramm (Greco): Kirill Stepanov – Dario Eifler (Freiburg gewinnt kampflos wegen Übergewicht Stepanovs); 61 kg (Freistil): Mihail Lapp – Ivaylo Dimov 18:2; 66 kg (Greco): Eugen Schell – Quentin Sticker 0:9; 71 kg (Freistil): Ivan Guidea – Alish Alish 6:0; 75 kgA (Greco): Naim Vadji Bolaky-Meite – Mohammad Damnkhoshk 6:5; 75 kgB (Freistil): Johann Maurer – Adrian Wolny 0:12; 80 kg (Greco): Mike Köln – Róbert Attila Fritsch 0:15; 86 kg (Freistil): Luis Fening – Konstantin Polewoi 2:3; 98 kg (Greco): Calvin Keil – Maximilian Remensperger 2:7; 130 kg (Freistil): Thomas Gebhardt – Michael Kaufmehl 1:8.