Filmclub Lahr dreht „Draußen“: Arbeiten an neuem Lahrer Film gehen voran

Unter anderem wurde an der Schutter gedreht.
Filmclub- Filmclub Lahr dreht den Spielfilm „Draußen“ – der vierte Drehblock ist abgeschlossen.
- Gedreht wurde u. a. an der Schutter, in der Innenstadt und am Offenburger Bahnhof.
- 13 Profischauspieler spielten mit, Regie führte Enrico Kurz, Bildregie: Lukas Herbrand.
- Handlung: Franz verliert alles, strandet in Lahr und rutscht in Obdachlosigkeit.
- Letzte Drehs sind für Oktober geplant, Premiere am 5. März im Forum-Kino Lahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit dabei waren 13 professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie der Düsseldorfer Bildregisseur Lukas Herbrand. Die Dreharbeiten zu dem ambitionierten Low-Budget-Projekt mit dem Arbeitstitel „Draußen“ laufen bereits seit dem Frühjahr 2025, wie es in einer Pressemitteilung des Filmclubs Lahr heißt.
Eigentlich sollte der nun abgeschlossene vierte Drehblock bereits im Frühjahr beendet werden. Aufgrund anderweitiger Verpflichtungen konnten jedoch nicht alle Darsteller zu diesem Zeitpunkt nach Lahr kommen. Umso größer war die Freude, dass die Arbeiten jetzt wie geplant fortgesetzt werden konnten.
Schauspieler müssen trotz hoher Temperaturen herbstliche Kleidung tragen
Im Vorfeld galt es, zahlreiche organisatorische Aufgaben zu bewältigen. Die Besetzung stand fest, Unterkünfte wurden gebucht, Drehorte vorbereitet und das Catering organisiert. Lediglich das Wetter zeigte sich laut Mitteilung des Filmclubs wenig kooperativ. Da die aktuellen Filmszenen im Herbst spielen und die Darsteller entsprechend gekleidet waren, sorgten die sommerlichen Temperaturen insbesondere bei den Außenaufnahmen für schweißtreibende Bedingungen.
Im Mittelpunkt des Films steht Franz, dargestellt von Dieter Rupp. Nach dem Tod seiner Frau zerbricht das Verhältnis zu seinem Sohn, während ihn schwere Depressionen zusätzlich belasten. Auf dem Weg nach Spanien, wo er Abstand gewinnen und neue Kraft schöpfen möchte, wird er im Zug ausgeraubt. Ohne Geld und Ausweispapiere strandet er schließlich in Lahr und gerät immer tiefer in die Obdachlosigkeit. Dort begegnet er Menschen, die ihm helfen, aber auch solchen, die ihn ausnutzen und demütigen. Zu den schillerndsten Figuren zählt der ambivalente Alfons, gespielt von Jörg Harald Werron.
Der vierte Drehblock begann in einem Ferienhaus im Ortsteil Sulz. Dort stimmte Regisseur Enrico Kurz gemeinsam mit Bildregisseur Lukas Herbrand und den Hauptdarstellern zunächst den Tagesablauf und die einzelnen Szenen ab. Für die Kamera zeichnete an allen Drehtagen Jürgen Bergmann verantwortlich. Den Ton übernahmen Bergit Bergmann und Jan Korinth, während Werner Harter die Bildtechnik betreute. Kai Brändle kümmerte sich um die Requisite, Maurizio Poggio war für die Finanzen und die organisatorische Koordination verantwortlich.
Am Abend war das Filmteam im Fußgängertunnel zwischen dem Gartencenter Dehner und dem Seepark unterwegs.
Dreharbeiten im Zug und am Bahnsteig werden zu einer Herausforderung
Nachdem das Verkehrsamt den Durchgang gesperrt hatte, konnten die Dreharbeiten ohne Behinderungen beginnen. Erst gegen 1 Uhr waren die aufwendigen Szenen im Kasten.
Am Folgetag entstanden weitere Aufnahmen im Ferienhaus, bevor die Produktion am dritten Tag zunächst an die Schutter und anschließend ins Café Löffel wechselte. Dort warteten bereits zwölf Gäste der sozialen Einrichtung, die als Statistinnen und Statisten den Szenen Leben einhauchten. Für besonders gute Stimmung sorgte nicht nur ihr engagierter Einsatz, sondern auch die tatkräftige Unterstützung des Teams der Diakonie, ohne die die Dreharbeiten an diesem Ort kaum möglich gewesen wären, so der Filmclub in seiner Pressemitteilung.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von Dreharbeiten in der Innenstadt. Zahlreiche Passanten verfolgten das Geschehen mit großem Interesse und nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen einer Filmproduktion zu werfen. Den Abschluss des vierten Drehblocks bildeten am fünften Tag die Aufnahmen am Offenburger Bahnhof.
Die Szenen im Zug der SWEG sowie auf dem Bahnsteig stellten das Team zwar vor einige logistische Herausforderungen, konnten jedoch dank der guten Vorbereitung und der Professionalität aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt werden, so der Verein.
So soll’s mit dem Projekt weitergehen
Mit dem Abschluss des vierten Drehblocks richtet sich der Blick nun auf die letzten Dreharbeiten, die für Oktober geplant sind. Danach beginnt die umfangreiche Endbearbeitung des Films. Seine Premiere soll am 5. März im Forum-Kino Lahr erfolgen. Für den Filmclub Lahr markiert „Draußen“ zugleich einen weiteren Meilenstein: Nach dem Spielfilm „Wie Du erkennen kannst wenn ich im Himmel bin“ und zahlreichen, prämierten Natur- und Dokumentarfilmen widmet sich der Verein laut Mitteilung mit großem Engagement der Produktion eines weiteren anspruchsvollen Spielfilms.