Fest der Bürgergemeinschaft
: Feier zum Fünfjährigen der Pfarrscheune Schuttertal zieht viele Besucher an

Die Bürgergemeinschaft Soziales Miteinander Schuttertal organisierte eine Feier zum Geburtstag der Pfarrscheune. Dabei gab es die besondere Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Pflegewohngruppe kennenzulernen.
Von
Claudia Dach
Schuttertal
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Musicaldarstellerin Kathrin Finja Meier erfreute mit ihren Songs am Spätnachmittag.

Musicaldarstellerin Kathrin Finja Meier erfreute mit ihren Songs am Spätnachmittag.

Axel Dach
  • Schuttertal feierte das Fünfjährige der Pfarrscheune mit vielen Besucherinnen und Besuchern.
  • Bürgermeister Matthias Litterst würdigte die Gründung trotz Corona-Bedingungen.
  • Die Pflegewohngruppe umfasst zwölf Bewohner, mit Gemeinschaftsküche und barrierefreiem Zugang.
  • Ursula Gruninger erläuterte Nutzung: Wohngruppe oben, Gruppenräume und Café „Lueg emol ri“ unten.
  • Musik und Bilder prägten den Nachmittag – Beiträge u. a. von Kathrin Finja Meier und Anja Müllerleile.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bürgermeister Matthias Litterst und die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Ursula Gruninger. Anja Müllerleile und ihre Tochter Pamina erfreuten zudem mit einer musikalischen Darbietung.

Bürgermeister Litterst ließ die Erfolgsgeschichte der Pfarrscheune von der Gründung bis heute Revue passieren und erinnerte an die besonderen Herausforderungen zum Start vor fünf Jahren. Die Eröffnung sei damals unter schwierigen Bedingungen während der Corona-Pandemie erfolgt. Für dieses Projekt habe es Mut gebraucht, betonte er. Mit der Pflegewohngruppe sei eine neue Wohnform für pflegebedürftige Menschen entstanden, die mittlerweile weit über die Gemeindegrenzen hinaus Beachtung finde. Sein besonderer Dank galt Ursula Gruninger, denn ohne ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement sei dieses „Leuchtturmprojekt“ nicht möglich gewesen.

Ursula Gruninger vermittelte den Gästen anschließend einen Einblick in die Nutzung des Gebäudes und erläuterte das Konzept der Pflegewohngruppe. Ein großer Dank ihrerseits ging an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie erklärte, dass die Räumlichkeiten neben den Bewohnern der Pflegewohngruppe im Obergeschoss auch von verschiedene Gruppierungen und Vereinen der Gemeinde im Untergeschoss genutzt werden. Auch das jeden Mittwochnachmittag geöffnete Café „Lueg emol ri“ erfreue sich großer Beliebtheit. Mit den Worten „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen wir gemeinsam“ brachte Gruninger den Gedanken des Miteinanders treffend zum Ausdruck.

Anja Müllerleile und ihre Tochter Pamina  begleiten die  Eröffnung der Veranstaltung musikalisch.

Anja Müllerleile und ihre Tochter Pamina begleiten die Eröffnung der Veranstaltung musikalisch.

Axel Dach

Gruninger, Michaela Hummel und Eva Danner führten die Interessierten in kleinen Gruppen durch die Räumlichkeiten der Pflegewohngruppe. Momentan leben zwölf Menschen in der selbstverantworteten Pflegewohngruppe. Herzstück der Wohngemeinschaft ist die großzügige Küche mit angrenzendem Aufenthaltsraum, in dem gemeinsam gekocht, gegessen und viel Zeit miteinander verbracht wird.

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Die Bewohner gestalten ihre Zimmer individuell mit eigenen Möbeln und persönlichen Gegenständen. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene oder gemeinsam genutzte pflegegerechte Nasszelle. Besonders beliebt sind auch die beiden Balkone, sowohl der große Südbalkon Richtung Pfarrgutstraße als auch der Balkon auf der Nordseite zum Kindergarten hin. Ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. Zum Gebäude gehören außerdem zwei Seniorenwohnungen.

Ursula Gruninger und Bürgermeister Matthias Littest hielten eine einführende Rede.

Ursula Gruninger und Bürgermeister Matthias Littest hielten eine einführende Rede.

Axel Dach

Auch die Bildpräsentation von Monika Faltin gab eindrucksvolle Einblicke in das Leben und Miteinander innerhalb der Wohngemeinschaft. Für weitere musikalische Unterhaltung am Spätnachmittag sorgte die Musicaldarstellerin Kathrin Finja Meier, die in Mainz geboren und aufgewachsen ist und einen familiären Bezug zu Schuttertal hat. Mit ihren gefühlvollen Liedern begeisterte sie die Gäste und erhielt großen Applaus. Auch kulinarisch wurden die Festgäste verwöhnt. Die selbstgebackenen Torten und Kuchen sowie der deftige „Datschkuchen“ und die leckeren Salate kamen bestens an.

Das Fünfjährige zeigte eindrucksvoll, dass sich die Schuttertäler Pfarrscheune zu einem Ort entwickelt hat, an dem Gemeinschaft, Lebensqualität und Geborgenheit täglich gelebt werden.