Einsatz in den Alpen: Lahrer bauen Gipfelkreuz in den Dolomiten wieder auf

Nachdem sie das Gipfelkreuz wieder aufgerichtet hatten, genossen die Männer aus Lahr-Reichenbach die herrliche Aussicht.
Armin Furtwängler- Fünf Männer aus Lahr-Reichenbach richteten ein Gipfelkreuz in den Dolomiten wieder auf.
- Das Kreuz steht seit 1988 auf der Piscadùspitze mit 2987 Metern und war beschädigt.
- Der Trupp trug Werkzeuge von der Pisciadùhütte auf steilem, ungesichertem Steig zum Gipfel.
- Das Kreuz bekam ein neues Fundament und eine Seilsicherung – die Arbeiten verliefen reibungslos.
- Zugang: vom Grödner Joch über Val Setus zur Hütte, alternativ der Pisciadù-Klettersteig für Erfahrene.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit dem Jahr 1988 wird die markante Piscadùspitze in den Südtiroler Dolomiten von einem Gipfelkreuz bekrönt, das die Reichenbacher Gruppe St. Stephan dort aufgestellt hat. Es ist ein erstrebenswertes Ziel für Bergwanderer und Alpinisten. Denn der Gipfel mit seinen 2987 Metern bietet einen 360-Grad-Ausblick: Im Norden begrenzen die Stubaier und Zillertaler Alpen sowie der Großglockner den Horizont, davor die Geisler- und die Puezgruppe. Im Westen grüßen die Sellawände und der Rosengarten, dahinter Ortler und Königsspitze. Nach Süden gehen die Blicke zur Marmolata, zum Monte Pelmo und zur Civetta. Im Osten erheben sich die Kreuzkofelgruppe, der Lagazoi und die Cristallogruppe.
Fast vier Jahrzehnte trotzt das Gipfelkreuz allem Wind und Wetter, dem es ausgesetzt ist. Einmal wurde es vom Blitz getroffen, dessen Spuren sichtbar sind. Stürme und Unwetter setzten ihm zu, so dass es in den letzten Jahren seinen aufrechten Stand kaum noch halten konnte.

Es gab viel zu tun, ehe das Kreuz wieder aufrecht stand.
Armin FurtwänglerUm das Kreuz aus seiner Schieflage zu befreien, machten sich in der vergangenen Woche Armin und Gregor Furtwängler, Niklas Lauer, Ruprecht Maier und Wolfram Mayer aus Reichenbach auf den Weg nach Südtirol. Sie wollten dem Kreuz ein erneuertes, sicheres Fundament geben. Vom Standort der Pisciadùhütte auf 2587 Metern Höhe mussten Werkzeug und Arbeitsgeräte auf dem steilen und ungesicherten Steig zum Gipfel gebracht werden. Es ging alles glatt: Dank der guten Wetterlage, des Fleißes und Könnens des Bautrupps hat das Gipfelkreuz wieder ein festes Fudament und eine Seilsicherung erhalten.
Nun steht dieses Zeichen der Christenheit wieder erhöht am Schnittpunkt zweier Kulturen im Herzen Ladiniens und erinnert an das geflügelte Wort: „Stat crux, dum volvitur orbis – das Kreuz steht fest, wenn sich auch die Welt dreht“. Rundum geht der Blick auf eine friedliche und harmonische Schöpfung voller Naturwunder, die von der Unruhe, dem Lärm und dem Streit in der Welt nichts erahnen lässt.
Wanderer und Bergsteiger erreichen den Gipfel vom Grödner Joch aus. Der Normalweg führt durch das Val Setus zur Pisciadù-Hütte und von dort zum Gipfel empor. Alpinisten und Kletterer können den Weg zur Hütte auch auf dem Pisciadù-Klettersteig erreichen; dieser Weg ist schwindelfreien, trittsichern und erfahrenen Bergsteigern vorbehalten. Die Mühe des Aufstiegs wird durch die grandiosen Panoramen mehr als belohnt.
Unterkunft auf der traumhaft gelegenen Pisciadù-Hütte gewährte den Reichenbachern Familie Costa, mit der sie seit 40 Jahren befreundet sind.