Ein Abend zum Erinnern
: Wie der Kippenheimer Kurt Salomon Maier das Internierungslager Gurs überlebte

Der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim gestaltet zum Leben von Kurt Salomon Maier einen Abend, bei dem seine Autobiografie vorgelesen und Fotos gezeigt werden.
Von
red/st
Kippenheim
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Das Leben des Kippenheimer Kurt Salomon Maier steht bei dem Gedenkabend im Mittelpunkt.

Das Leben des Kippenheimer Kurt Salomon Maier steht bei dem Gedenkabend im Mittelpunkt.

Kurt Maier
  • Gedenkabend in Kippenheim: „Kurt Salomon Maier – Lebens-Stationen eines Juden aus Kippenheim“.
  • Termin am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge.
  • Lesung aus Maiers Autobiografie mit Fotos, dazu ein animierter Kurzfilm des Exilarchivs.
  • Musikalische Begleitung durch Susanne Ramm-Weber auf der Querflöte.
  • Eintritt frei, Spenden erbeten – Hintergrund ist die Deportation nach Gurs am 22. Oktober 1940.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Erinnerung an den Tag der Deportation nach Gurs am 22. Oktober 1940 veranstaltet der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr einen Abend unter dem Titel: „Kurt Salomon Maier – Lebens-Stationen eines Juden aus Kippenheim“ in der ehemaligen Synagoge. Am 22. Oktober 1940 wurden laut Mitteilung mehr als 6500 Juden aus Baden und der Saarpfalz in den unbesetzten Teil Frankreichs deportiert. Die Franzosen leiteten die Transporte in das Lager Gurs in den Pyrenäen weiter. Aufgrund der miserablen Bedingungen starben dort viele Menschen, 3900 Menschen wurden in die Vernichtungslager Auschwitz und Sobibor überführt und ermordet. Etwa 700 gelang es, Gurs rechtzeitig zu verlassen.

Darunter auch Kurt Maier aus Kippenheim, der ein Visum bekam und mit seiner Familie in die USA ausreisen konnte. Kurt Maier lebt seit Kurzem wieder in Deutschland, in einem jüdischen Altenheim in Frankfurt. Andrea Welz und Bärbel Heer werden ausgewählte Passagen aus Maiers Autobiografie vortragen, begleitet von Fotos aus seinem Leben. Als Erstaufführung in Kippenheim wird auch der vom Exilarchiv in Frankfurt erstellte animierte Kurzfilm über Kurt Salomon Maier gezeigt. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Susanne Ramm-Weber auf der Querflöte. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.