Druck auf Spieler: SC Lahr hält an Trainer Sascha Schröder fest

Trainer Sascha Schröder bekommt vom Vorstand des SC Lahr die volle Rückendeckung.
FisslerVerbandsliga: FC Auggen - SC Lahr (Sonntag, 15 Uhr). Der Kapitän an der Seitenlinie bleibt an Bord, während der SC Lahr im Abstiegskampf durch einen Sturm segelt. „Wir haben uns im Vorstand unter der Woche getroffen und einstimmig beschlossen, mit Sascha Schröder weiterzumachen. Wir sehen seine hervorragende Arbeit. Es ist die Mannschaft und insbesondere die Führungsspieler, die in der Pflicht sind“, betont Sportvorstand Petro Müller im Gespräch mit unserer Redaktion.
Diese Führungsspieler stehen nun unter genauer Beobachtung. „Noch haben sie unser Vertrauen, aber wir fahren eine härtere Linie. Wir können mit unser U 23 auf einen guten Unterbau setzen. Da kann sich schnell der ein oder andere Stammspieler auf der Bank wiederfinden – und wir haben auch keine Scheu, uns von Spielern zu trennen“, hält Müller fest. „Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf gemacht, muss diesen aber nun schnellstmöglich lernen.“
Die nächste Bewährungsprobe haben die Spieler nun gegen Auggen, die auf Platz zehn sieben Zähler besser als der SCL platziert sind. Die Bilanz der Lahrer gegen den kommenden Gegner ist gut. In den vergangenen sechs Duellen gab es nur eine Niederlage und im November des Vorjahres einen 3:0-Sieg.
Auggen tritt mit neuem Duo an der Seitenlinie an
Doch Müller warnt, nicht nur aufgrund der aktuellen Lahrer Formkrise, vor dem Gegner, der einen gewaltigen Umbruch hinter sich hat und sich nach nicht einmal vier Monaten schon wieder von Trainer Heiko Günther getrennt hat. „Durch den Trainerwechsel in Auggen wartet da jetzt eine Wundertüte auf uns. Es waren immer spannende Spiele gegen sie. Der Gegner kommt über seine starke Physis“, umschreibt Müller den Konkurrenten. Für die Zeit bis ein neuer Trainer gefunden ist, übernimmt das Duo Moritz Walther/Mutlu Aggül beim Gegner.
Simon Lehmann fehlt beim SCL weiterhin und auch für den etatmäßigen Kapitän Konstantin Fries kommt das Spiel am Sonntag zu früh. Zudem ist Leon Bross noch seiner gelb-roten Karte gegen Elzach-Yach gesperrt. Umstellungen muss es also gezwungenermaßen geben und auch die jüngste schwache Leistung gegen die Kicker aus dem Elztal könnte ein paar Akteuren nun einen Bankplatz beschert haben.
