Der erste Tag war der nasseste
: Oktober brachte der Ortenau nach sechs Monaten Trockenheit reichlich Regen

Ein halbes Jahr lang war es in der Region zu trocken, ehe der zweite Herbstmonat diesen Trend  unterbrochen hat: An 16 Tagen gab es Niederschlag.
Von
Stefan Ohnemus
Südliche Ortenau
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Im Oktober gab es malerische Herbstlandschaften zu sehen - hier in Ettenheimmünster.

Im Oktober gab es malerische Herbstlandschaften zu sehen - hier in Ettenheimmünster.

Ohnemus
  • Oktober brachte nach sechs Monaten Trockenheit viel Regen in der Ortenau.
  • 100 Liter Niederschlag im Tal, verteilt auf 16 Tage – nassester Tag war der 1. Oktober.
  • Temperaturen lagen mit 13 Grad über dem Schnitt, zehn Tage über 20 Grad.
  • Kältester Morgen war der 31. Oktober mit 1,4 Grad, lokal Bodenfrost bis minus 3,2 Grad.
  • 129,7 Sonnenstunden, sechs Nebeltage und teils stürmische Böen bis 85 km/h auf dem Hünersedel.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach dem sehr trockenen September zeigte sich der zweite Herbstmonat Oktober von seiner deutlich wechselhafteren Seite und brachte den langersehnten Regen nach Südbaden. Es war der erste zu nasse Monat im Münstertal seit sechs Monaten. Das geht aus Aufzeichnungen der Wetterstation Ettenheimmünster hervor.

Die Monatsmitteltemperatur lag mit 13 Grad deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert mit 10,6 Grad. Besonders die erste Oktoberhälfte war viel zu warm mit Tagestemperaturen bis weit über 20 Grad im Schatten. An zehn Tagen wurde die 20-Grad-Marke überschritten mit dem wärmsten Tag am fünften Oktober mit bis zu 24,6 Grad. Auch die Nächte blieben noch viel zu mild für einen Oktober. Am kühlsten war es am Morgen des 31. Oktober mit einer Lufttemperatur von nur 1,4 Grad. An den beiden letzten Oktobertagen verzeichnete die Wetterstation Bodenfröste mit minus 1,2 Grad im vorderen Münstertal und bis zu minus 3,2 Grad im Dörlinbachergrund.

An 16 Tagen waren Regenschirme nötig

Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 100 Litern (115 Prozent) gab es endlich wieder mal reichlich Niederschlag in der Ortenau zu verbuchen. Die Natur konnte sich wieder von der langen Trockenheit etwas erholen. Der Niederschlag verteilte sich an 16 Tagen im Oktober. An elf Tagen fiel mehr als ein Liter auf den Quadratmeter und an vier Tagen waren es mehr als zehn Liter. Der nasseste Tag war der 1. Oktober mit einer Tagesmenge von 26,3 Liter. Auch auf den Höhen des mittleren Schwarzwaldes verabschiedete sich der Oktober von seiner nassen Seite. Auf der Bergstation am Hünersedel sammelten sich insgesamt 132,5 Liter (123 Prozent) Regenwasser an. Den bislang nassesten Oktober seit 40 Jahren gab es im Jahr 2004 mit 192 Liter in Ettenheimmünster und 210 Liter auf dem Hünersedel.

Trotz des wechselhaften Wetters konnte sich die Sonne an einigen Tagen im Oktober recht gut behaupten. Das Zentralgestirn schien 129,7 Stunden herab ins Münstertal und machte insgesamt zwölf Überstunden. An immerhin 14 Tagen strahlte das Zentralgestirn noch über fünf Stunden vom Himmel. Richtig goldig zeigte sich der 6. Oktober in der Region, da lachte die Sonne bis zu zehn Stunden. Trübe Tage mit keinem Sonnenschein verzeichnete die Wetterstation nur an vier Tagen im Tal. Den trübsten Oktober gab es im Vergleich im Jahr 1993 mit mageren 41 Gesamtstunden. Am goldigsten war der Oktober im Jahr 2021 mit beachtlichen 165 Sonnenstunden.

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Nebel herrschte an sechs Tagen im Münstertal. Der Wind frischte im zweiten Herbstmonat etwas auf und erreichte an drei Tagen Windstärke sechs (39 Kilometer pro Stunde). Auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm gab es an 15 Tagen Böen mit mehr als 39 Stundenkilometern und an zwei Tagen war es stürmisch mit mehr als 62 Kilometern pro Stunde. Die höchste Windspitze gab es am 23. Oktober mit bis zu 52 in Ettenheimmünster und 85 Stundenkilometern auf dem Hünersedelgipfel.