Besuch in Kippenheim: Abgeordnete Sandra Boser gewinnt Einblicke in Firma M&S Gruseck

Geschäftsführer Stefan Gruseck zeigte der Landtagsabgeordneten Sandra Boser die Firma M&S Gruseck.
Büro Sandra Boser- Besuch in Kippenheim: Sandra Boser informiert sich bei M&S Gruseck über das Handwerk.
- Im Gespräch mit Geschäftsführer Stefan Gruseck: Fachkräftemangel und Bürokratie belasten.
- Gruseck fordert verlässliche Rahmenbedingungen und schnellere Verfahren bei Mitarbeitergewinnung.
- Boser betont Bedarf an Zuwanderung und besseren Wegen, Migranten in Arbeit zu bringen.
- Rundgang durch die Produktion – alles aus einer Hand, kurze Lieferzeiten, keine Übersee-Abhängigkeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sandra Boser, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg und Abgeordnete für den Wahlkreis Lahr, besuchte die Metallbaufirma M&S Gruseck in Kippenheim. Bei einer Gesprächsrunde tauschte sie sich mit dem Geschäftsführer Stefan Gruseck über die aktuelle Situation des regionalen Handwerks und Mittelstands aus, heißt es in einer Mitteilung.
Dabei ging es unter anderem um die Themen Fachkräftesicherung und Bürokratieabbau. Das Familienunternehmen M&S Gruseck hat neben dem Hauptsitz in Kippenheim noch einen weiteren Standort in Kappel-Grafenhausen. „Wir haben uns im Bereich Werkzeugtechnik sowie in der Herstellung von Verschleißteilen für den Spezialtiefbau, die Recyclingwirtschaft sowie Forst- und Landwirtschaft spezialisiert. Wir produzieren Standard- und Sondermaschinen und können auf spezielle Kundenwünsche eingehen“, so Gruseck.
Unternehmer wünscht sich verlässlichen Rahmen
Gleichzeitig machte er im Gespräch deutlich, dass steigende Energiekosten, hohe bürokratische Auflagen und der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden den operativen Alltag belasten. Gruseck wünscht sich von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen und flexiblere, unbürokratischere Prozesse bei der Mitarbeitergewinnung, insbesondere auch bei der Integration von ausländischen Arbeitskräften. Landtagsabgeordnete Sandra Boser stimmte zu, dass der Weg, Migranten in Arbeit zu bringen, verbesserungsfähig sei.
„Unser Wirtschaftsstandort braucht auch in Zukunft Fach- und Arbeitskräfte, dazu braucht es auch weiterhin Zuwanderung. Wir werden den Bedarf nicht allein mit deutschen Bürgern decken können. Daher sind auch in Zukunft Integrationsmaßnahmen wichtig, um Migration erfolgreich zu gestalten“, so die Landtagsabgeordnete. Beim anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen erklärte Geschäftsführer Gruseck, dass von der Konstruktion über die Planung bis hin zur Fertigung alles aus einer Hand laufe. Es bestünden keine Abhängigkeiten von Werkzeugen aus Übersee. Das bedeute kurze Lieferzeiten.