Angebot am Freizeithof: Kinder erleben spannende Sommerferientage auf dem Lahrer Langenhard

Beim Besuch unserer Redaktion war der „Hütten-TÜV“ im Einsatz.
Wolfgang Künstle- Stadtranderholung in Lahr feiert 55 Jahre: Kinder verbringen Sommerferien auf dem Langenhard.
- Zwei Gruppen nehmen teil, aktuell sind 170 Kinder zwischen sieben und 14 Jahren vor Ort.
- Betreuung durch 30 Betreuer und ein siebenköpfiges Leitungsteam um Moana Hoppler.
- Teilnahme kostet 240 Euro pro Kind – Verpflegung, Bustransfer und Programm sind enthalten.
- OB Markus Ibert besuchte den Freizeithof, Naturangebote und „Hütten-TÜV“ prägen das Programm.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es handelt sich bereits um die zweite Gruppe in den aktuellen Sommerferien. Die Kinder werden noch bis Freitag, 11. September, tagsüber ihre Zeit auf dem Freizeithof verbringen. Nachdem die Kinder gegen 16.15 Uhr von den Zubringer-Bussen abgeholt werden und den Weg nach Hause antreten, folgt das Abendessen und die Aufarbeitung des Tages für die Betreuer, wie Cheforganisatorin Moana Hoppler erklärt. Gegebenenfalls sei eine Reflektion erforderlich, gerade wenn es einen Konflikt gegeben habe, was allerdings zum Glück selten vorkomme.
Beaufsichtigt, bespaßt und versorgt werden die Kinder von 30 Betreuern und einem siebenköpfigen Leitungsteam um Hoppler. Die Jugend- und Heimerzieherin arbeitet hauptberuflich im Schlachthof und gestaltet das Jahr über vielfältige Angebote für die Jugend in der Stadt. Am Mittwoch besuchte Oberbürgermeister Markus Ibert den Freizeithof und machte sich ein Bild von dem umfassenden Freizeitangebot.
Haushaltssperre hatte keinen Einfluss
In diesem Jahr sei die theoretisch mögliche Obergrenze an Teilnehmern nicht ganz erreicht worden, erklärte Hoppler. „Es könnten maximal 250 Kinder pro Gruppe mit dabei sein, in diesem Jahr sind es nicht ganz so viele, wir haben aber auch weniger Betreuer, deswegen passt es ganz gut“, so die 26-Jährige.
240 Euro kostet die Teilnahme eines Kindes für dessen Eltern, darin enthalten sind die Verpflegung für zwei Wochen, der Bustransfer und natürlich das Angebot auf dem Freizeithof. Auch wenn auf diese Weise Einnahmen in Höhe von mehr als 80.000 Euro generiert werden, reicht es am Ende nicht, die Stadtverwaltung muss einen Betrag zuschießen. Der Löwenanteil fällt natürlich auf das Mittagessen, das von den Rasenden Rüben, einem Catering-Dienstleister, geliefert wird. „Das ist es uns wert“, betonte OB Ibert mit Bestimmtheit.
In diesem Jahr habe auch die Haushaltssperre keine Folgen gehabt. „Es war zu diesem Zeitpunkt alles bereits in die Wege geleitet“, informierte das Stadtoberhaupt. Eine kurzfristige Absage hätte hohe Ersatzzahlungen zur Folge gehabt. Das Geld wäre weg gewesen, ohne dass jemand etwas davon gehabt hätte. Also zog man die Veranstaltung durch. Ibert nutzte trotz eng getakteten Terminkalenders die Zeit zum Gespräch mit einigen Betreuern.
Angebote in und mit der Natur stehen im Fokus
Auf die insgesamt 340 Kinder wartet eine breit gefächerte Palette an Aktionen in den Bereichen Kreativität, Handwerk, Sport und Bewegung. Das große Trampolin war bei unserem Besuch genauso ausgelastet wie die Fußballplätze hinter dem Gebäude.

Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert sprach beim Freizeithof mit Moana Hoppler (rechts) und weiteren Betreuerinnen.
Wolfgang KünstleIm Fokus stehen Angebote in und mit der Natur, wofür das Gelände rund um den Freizeithof prädestiniert ist. Am Mittwochmittag stand außerdem der „Hütten-TÜV“ an. Einige Betreuer statten sich mit Helm, Warnweste und Amtsmiene aus und nahmen die mit Brettern und Latten zusammengezimmerten Holzhütten jeder Gruppe ins Visier. Viel Show und viel Gelächter, als beim „Tornadotest“ alle kräftig an der Bruchbude rütteln mussten – beides gehört unbedingt dazu.
Etliche Kinder sind jedes Jahr auf dem Langenhard mit dabei, andere Kinder kennt Hoppler noch aus früheren Jahren. Und die 26-Jährige erzählt von einer Arbeitskollegin, die selbst früher bei der Stadtranderholung mit dabei war. In diesem Jahr darf Hoppler auf das Kind der Kollegin aufpassen.
