Am 10. Oktober geht's los: Beim ersten „Frie-Work“ in Friesenheim öffnen 17 Betriebe ihre Türen

Die Organisatoren der ersten „Frie-Work“ freuen sich bereits jetzt auf die Veranstaltung am 10. Oktober.
Bohnert-Seidel- Erster „Frie-Work“ in Friesenheim: 17 Betriebe öffnen am Samstag, 10. Oktober.
- Besucher erhalten Einblicke in Produktion und Arbeitswelt – Führungen und Gespräche geplant.
- Rahmenprogramm bietet Mitmachaktionen, Unterhaltung und Kulinarik, auch für Kinder.
- Verwaltung zeigt sich begeistert, Vielfalt der Unternehmen wird hervorgehoben.
- Gewinnspiel angekündigt – als Preis locken Rundflüge.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Täglich arbeiten Hunderte Menschen in den Betrieben des Industrie- und Gewerbegebiets in Friesenheim. Wie ihre Arbeitsplätze aussehen, was dort produziert wird und welche Menschen dahinterstehen, bleibt der Bevölkerung jedoch meist verborgen. Das soll sich am Samstag, 10. Oktober, ändern: Beim ersten Tag der offenen Tür öffnen 17 Unternehmen ihre Werkstore und laden die Bevölkerung zu einem direkten Blick hinter die Kulissen ein.
Unter dem Titel „Frie-Work“ präsentieren die Betriebe ihre Arbeit, ihre Produkte und ihre individuellen Stärken. Unternehmensleitungen und Mitarbeiter stehen für Gespräche zur Verfügung und beantworten Fragen der Besucher. Ergänzt wird das Angebot durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Besichtigungen, Mitmachaktionen, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten.
Für Friesenheim ist es eine Premiere
„So etwas hat es im Industriegebiet noch nie gegeben“, freut sich Charlotte Schubnell, erste Bürgermeisterstellvertreterin, beim Pressegespräch. Die Unternehmen wollten einen Blick hinter die Werkstore und in die Produktionshallen ermöglichen. Dabei stehe nicht ein einzelner Betrieb im Mittelpunkt, sondern das gesamte Industrie- und Gewerbegebiet. „Nicht ein einziger Champion beansprucht die Aufmerksamkeit – alle Betriebe, die hier angesiedelt sind, zeigen ihr Know-how und ihre individuellen Stärken“, betont Schubnell.
Die Idee für einen solchen Tag ist nicht neu. Bereits vor rund 20 Jahren sei der Gedanke entstanden, erzählt Schubnell. Damals hatte die Werbegemeinschaft Friesenheim gemeinsam mit den Friesenheimer Schulen verschiedene Radrennen organisiert. Zahlreiche Eltern und Bürger hätten die Schüler damals am Straßenrand angefeuert. Aus dieser Erfahrung und weiteren Impulsen entwickelte sich schließlich die Idee eines Tages der offenen Tür im Industriegebiet. Moritz Weschle griff den Gedanken auf und brachte das Projekt weiter voran. Nun wird die Idee Wirklichkeit.
Die Verwaltung ist begeistert
„Der Bürgermeister und die Verwaltung sind restlos begeistert über so viel Spirit und die vielen guten Ideen, die von den Firmen eingebracht wurden“, sagt Schubnell und dankt den beteiligten Unternehmen im Namen der Verwaltung. Auch das Nova-Bähnle wird am 10. Oktober im Einsatz sein.
Schubnell zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der ansässigen Unternehmen: „Ich bin überwältigt und zutiefst beeindruckt von der Vielfalt, der Fachkompetenz und der großen Zahl von wahren Champions, die unsere Kommune stärken und bekannt machen.“ Das verdiene „den allergrößten Respekt“.
Neben Führungen und Einblicken in die Arbeitswelt kommen auch Familien und insbesondere Kinder auf ihre Kosten. Auf den jeweiligen Firmengeländen gibt es verschiedene Aktionen, Unterhaltung und kulinarische Angebote. Für zusätzliche Spannung sorgt ein Gewinnspiel: Zu gewinnen gibt es Rundflüge.
Die Beteiligten
Knapp 50 Unternehmen sind im Industriegebiet angesiedelt. Folgende Betriebe bieten einen Einblick in Produktion und Wirken: Zimmerei Herzog, Ehlenbröker, Decofloral, Ingenieurbüro Erb, Med-Tronik, Langlotz, Translyft, AWO, Nedermann, Zahnrad Seitz, SBS Schwarzwald Holzbausysteme/Weschle, Hansa Flex, ELS – Spedition, Schaub Fertigungstechnik, Fester Gerüstbau, Lauer Die Bauwerterhalter und Bürg Bodenbeläge.