Als bester Spieler des Turniers: Der Lahrer Konstantin Fries führt Deutschland zum Weltmeistertitel auf dem Kleinfeld

Konstantin Fries vom SC Lahr durfte als Kapitän den Pokal als erster in die Höhe recken. (Screenshot)
Köhler- Deutschland gewann die Heim-WM im Kleinfeld-Fußball in Essen mit 3:1 gegen Brasilien.
- Kapitän Konstantin Fries vom SC Lahr führte das Team und hob den Pokal als erster.
- Im Halbfinale gegen Polen erzielte Fries den späten Siegtreffer zum 3:2 – Eintritt ins Finale.
- Fries wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt und sprach von einem „Traum“.
- Kleinfeld wird sechs gegen sechs gespielt: keine Abseitsregel, 2x20 Minuten, Zeitstrafe bei Gelb.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Deutschland ist endlich wieder Fußballweltmeister, wenn auch nur auf dem Kleinfeld: Am Sonntagabend hat sich die Nationalmannschaft beim Heim-Turnier in Essen gegen das Team aus Brasilien mit 3:1 durchgesetzt. Mittendrin: der Lahrer Konstantin Fries.
Der Kapitän des SC Lahr führte auch die Kleinfeld-Nationalmannschaft als Spielführer an – und hatte damit großen Anteil am Titel. Im Halbfinale am Samstag gegen Polen sorgte er für den späten, viel umjubelten Siegtreffer zum 3:2 und schoss Deutschland damit überhaupt erst ins Finale. Gegen Brasilien blieb er ohne eigenen Torerfolg, das sollte seine Freude aber nicht schmälern:
„Dieses Team ist eine Familie geworden“, war er im Interview im Anschluss an das Spiel voll des Lobes. „Es war eine geile Zeit. Dass wir diese jetzt so krönen konnten, ist wunderschön. Das ist ein Traum, der wahr wird“, sagte Fries in einer ersten Reaktion kurz nach Abpfiff.
Wertvollster Spieler des Turniers
Der 26-Jährige, der nach Ende des Finals zum „MVP“ (Most Valuable Play), also dem wertvollsten Spieler des Turniers, gekrönt wurde, nahm schließlich die riesige Siegertrophäe entgegen und durfte sie, umjubelt von seinen Mannschaftskollegen, als Erster in die Höhe recken.
Kleinfeld-Fußball, auch „Socca“ genannt, liegt immer mehr im Trend. Gespielt wird sechs gegen sechs, Abseits gibt es nicht. Wer eine Gelbe Karte bekommt, sitzt zwei Minuten auf der Bank. Wegen des hohen Tempos sind die zwei Halbzeiten nur 20 Minuten lang. Das deutsche Team bestand größtenteils aus Amateurfußballern, die – wie Fries in der „Icon League“ – in Kleinfeldligen auf sich aufmerksam gemacht haben. Mit Max Kruse war aber auch ein Ex-Profi dabei.
Deutschland wurde am Sonntag zum zweiten Mal nach 2018 Weltmeister auf dem Kleinfeld.

