Änderungen im Zeitplan
: Beim Kippenheimer Weinfest erfolgt die Krönung der Weinkönigin später

Das Kippenheimer Weinfest geht am Wochenende in die 71. Runde. Beim Abschluss-Vesper wurden die letzten Einzelheiten besprochen.
Von
Silvia Schillinger-Teschner
Kippenheim
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Die Verantwortlichen freuen sich bereits auf das diesjährige Weinfest. Darunter Kippenheims Bürgermeister Matthias Gutbrod (Mitte), Iris Mauch vom Weinhof (Fünfte von links) und die Kippenheimer Weinkönigin und Breisgauer Weinprinzessin Elena Kölble (im Dirndl).

Schillinger-Teschner

Die „Strippenzieher“ – also die örtlichen Vereine, die IG Weinfest sowie die Gemeinde – sind seit Wochen im Aufbaumodus für das am Wochenende bevorstehende 71. Kippenheimer Weinfest. Traditionell treffen sich alle Involvierten in der Woche vor dem Fest, um sich über den aktuellen Sachstand der Vorbereitungen auszutauschen. Im lockeren Rahmen eines gemeinsamen Vesper hat sich auch Elena Kölble, die noch amtierende Kippenheimer Weinkönigin, in der Runde eingefunden. Sie blickte auf ein ereignisreiches Amtsjahr zurück und wird Zepter und Krone am Weinfestsamstag an die neue Weinkönigin übergeben, die zur Feier des 33. Vereinsjubiläums von den Schelmewinklern gestellt werden wird.

Eröffnet wird das Weinfest traditionell am Samstag, 13. September, um 17 Uhr. In diesem Jahr wird es jedoch bezüglich des Ablaufes einige Neuerungen geben. So wird die Krönung der neuen Weinkönigin nicht wie in den Jahren zuvor um 20 Uhr, sondern erst um 20.30 Uhr stattfinden, um die Zeremonie mit beginnender Dämmerung in das richtige Licht rücken zu können. Auch wird bereits am Krönungsabend der Festwein, ein Müller-Thurgau, vorgestellt werden. Von den Etiketten der Weinflaschen wird dem Festbesucher bereits die Weinkönigin 2025/26 entgegenlächeln. Der Wein wird in allen Lauben erhältlich sein. Die Ankunft der Weinkönigin am Festsonntag um 12.30 Uhr stellt ein weiteres Novum dar. Der Festzug und die Weinhoheit sollen so für eine noch größer Zahl an Festbesuchern erlebbar werden.

Beide Festtage werden musikalisch umrahmt. Samstags spielen die Colorados zum Tanz auf. Am Sonntag unterhalten die Gänsweidmusikanten aus Kürzell, die Emus aus Sulz und Entertainer Danny. Für die Kinder hält die KJG ein buntes Kinderprogramm bereit.

Das kulinarische Angebot ist wieder sehr vielfältig

Beim Speisenangebot setzen die Vereine in ihren Lauben nicht ausschließlich auf Klassiker wie Rindfleisch mit Meerrettich, Schaschlik, Winzerbraten,Haxen, Schnitzel mit Pommes, Wurstsalat, Flammenkuchen, Pfifferlinge in Rahmsoße oder Knobi Champignons. Das Angebot wird unter anderem mit „Fish and Chips“ und vegetarischer Pasta mit Pesto ergänzt. Auch für süße Schleckermäulchen wird mit Waffeln und einer Kuchenauswahl gesorgt sein.

Kippenheimer Weinhof beliefert wieder

Zu einem Weinfest gehört Wein – und den gibt es, auch in alkoholfreier Variante, nach wie vor vom Kippenheimer Weinhof. „Die Kippenheimer Haselstaude ist eine Marke, auf die wir stolz sein können“, so Iris Mauch, die nach der Auflösung der Kippenheimer Winzergenossenschaft alles daran setzten werde, diese Marke zu erhalten. Sie betonte, dass weder die WG noch der Weinhof insolvent seien. Die Liquidation erfülle lediglich den Zweck der rechtssicheren Auflösung der Winzergenossenschaft, betonte auch Otto Hebding, einer der Liquidatoren. Nun gelte es, Stammkundschaft zu halten und neue Kunden für die Haselstaude zu gewinnen. Bürgermeister Matthias Gutbrod hob die große Bedeutung des Weinhofes für die Vereinskultur in der Gemeinde hervor. Kölble, bereits gekrönte Breisgauer Weinprinzessin, wird in ihrem neuen Amt von einem Ehrenwein begleitet werden, der von der Kippenheimer Haselstaude kommt.

Das Vorbereitungstreffen für das aktuelle Weinfest wurde mit einem klaren „Ja“ für den Fortbestand dieser Traditionsveranstaltung zum Wein von der Kippenheimer Haselstaude und zum Weinhof beendet.

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