Abitur erfolgreich abgelegt
: Lahrer Absolventin des Abendgymnasiums verfolgt ihren Traum, Lehrerin zu werden

Lea Zimmermann gehört zu den fünf erfolgreichen Absolventinnen des Abendgymnasiums. In drei Jahren hat sie sich auf den Abschluss vorbereitet.
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(red/pl)
Lahr
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Lea Zimmermann ist eine der  fünf  Absolventinnen des Abendgymnasiums.

Lea Zimmermann ist eine der fünf Absolventinnen des Abendgymnasiums.

privat
  • Lea Zimmermann legte am Abendgymnasium nach drei Jahren erfolgreich das Abitur ab.
  • Sie will Grundschullehrerin werden – zuvor arbeitete sie als Rechtsanwaltsfachangestellte.
  • Mathe fiel ihr schwer, doch sie entdeckte ein neues Interesse an Geschichte.
  • Arbeit und Schule belasteten sie stark, Lernkarten nutzte sie in jeder freien Minute.
  • Vor dem Studium plant sie einen siebenmonatigen Freiwilligendienst in der Bretagne.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als die heute 22-jährige Lea Zimmermann ihre Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten absolvierte, wurde ihr immer klarer, dass ihre berufliche Zukunft anders aussehen sollte. Statt Akten und Büroalltag wollte sie mit Menschen arbeiten – besonders mit Kindern. Ihr Traum: Grundschullehrerin werden. Doch dafür fehlte etwas – das Abitur. Und so entschloss sie sich, neben ihrem Beruf sich am Abendgymnasium auf das Abitur vorzubereiten. Das berichtet die städtische Pressestelle in einer Mitteilung.

Der Zweite Bildungsweg war ihr demnach nicht unbekannt. Ihr Vater hatte bereits viele Jahre zuvor das Abendgymnasium besucht. Der Anfang fiel ihr leicht, bis auf Mathe, das sich während den gesamten drei Jahren nicht zu ihren Stärken entwickelt hat. So ist ihr auch noch die erste Mathestunde sehr gut in Erinnerung, bei der „ohne großes Hin und Her sofort durchgestartet wurde“, wie Zimmermann lachend erzählt. In den drei Jahren hat sie laut Mitteilung ein besonderes Faible für Geschichte entwickelt, ein Schulfach, das sie an der Realschule überhaupt nicht interessierte.

Besonders die Zeit, als sie noch gearbeitet hat, empfand die Abiturientin als sehr stressig, weil zwischen Arbeit und Schule wenig Zeit zum Lernen blieb. Deshalb nutzte sie jede freie Minute und nahm ihre Lernkarten sogar mit zur Arbeit. Die neuen Freunde, die sie auf dem Abendgymnasium gefunden hat, das neue Interesse am Fach Geschichte und die Lehrerinnen und Lehrer, die sie motiviert und sich für die Schülerinnen eingesetzt haben, haben ihr geholfen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. „Aber vor allem mein Glaube an Jesus Christus hat mich motiviert, an dem für mich bestimmten Plan festzuhalten und später meine Gaben in meinem Beruf einzusetzen“, erzählt Zimmermann.

Bevor nun das Studium beginnen soll, möchte die Abiturientin einen siebenmonatigen Freiwilligendienst in einem christlichen Freizeitheim in der Bretagne absolvieren. „Es ist nie zu spät, einen neuen, anderen Weg einzuschlagen. Ich finde es wichtig danach zu suchen, was die Stärken sind, Dinge die man gerne macht, um so dann auch zu sehen, in welchem Bereich man diese gut einsetzen kann“, resümiert sie.