50 Unternehmen stellen sich vor
: Die dritte Lahrer Jobmesse lockt ab Freitag mit wertvollen Informationen

Die Lahrer Berufsinfomesse geht am Freitag und Samstag in der Mehrzweckhalle in die dritte Runde. Mehr als 50 Unternehmen präsentieren ihre Ausbildungsangebote.
Von
Benedikt Stahl
Lahr
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Die Berufsinfomesse „Jobklahr“ lockte bereits im Vorjahr mit regionalen Unternehmen viele Schüler an. Anfang Februar geht sie in die dritte Runde.

Jobklahr

Kurz vor dem Start der Messe zeigt sich Taner Demiralay hocherfreut: „Wir haben mehr als 1000 Anmeldungen entgegengenommen“, berichtet der Sulzer im Gespräch mit unserer Redaktion. Er ist Gründer der Veranstaltungsfirma „T-Event“, die für die Organisation der Berufsinfomesse „Jobklahr“ verantwortlich ist.

Im Vorfeld der dritten Auflage waren bereits Ende 2025 alle Parzellen für die Aussteller vergeben. „Wir hätten aufgrund der großen Nachfrage auch eine dritte Halle voll bekommen“, ist Demiralay überzeugt. Die Ausstellungsfläche sei aber auf die Mehrzweckhalle begrenzt und man habe künftig nicht vor, zu erweitern.

Auch in diesem Jahr warten am Freitag und Samstag, 6. und 7. Februar, auf 2000 Quadratmetern zahlreiche Angebote auf die Schüler, die ihnen bei ihrer Berufsorientierung helfen sollen. Ob große regionale Unternehmen wie Herrenknecht und Schaeffler oder kleine Firmen wie FAT-Flachdachbau aus Lahr: Für jeden Geschmack und jede Richtung (sozial, gewerblich-technisch oder kaufmännisch) sei etwas geboten, kündigt der Organisator an. Vier berufliche Schulen aus Lahr und Offenburg zeigen ebenso ihr Portfolio.

Der regionale Rahmen spielt eine große Rolle

Wie sieht es mit Neuerungen aus im Vergleich zum Vorjahr? „Wir haben kaum etwas geändert, das Konzept greift einfach“, erklärt Demiralay. Man habe einzig das Leitsystem überarbeitet und die Fußstapfen auf dem Boden zur besseren Orientierung vergrößert. Zudem werde Personal bereitstehen, das den Besuchern von Beginn an den Weg leiten soll. Die Reihenfolge der Unternehmen sei auch bewusst durcheinander gewürfelt, damit die Schüler sich auch über Bereiche informieren, die sie eventuell nicht beachtet hätten.

„Mir ist wichtig, dass ich für die Schüler einen Mehrwert schaffe“, formuliert Demiralay als Ziel für die Berufsinfomesse. Aus diesem Grund sei insbesondere der regionale Rahmen wichtig, denn man wolle bewusst Firmen und Institutionen vorstellen, die sich quasi vor der Haustür befinden. Dadurch grenze man sich auch gezielt von der Berufsinfomesse in Offenburg ab, die einen überregionalen Charakter besitze. Dieser Ansatz bestätige sich, denn „nahezu alle Firmen, die im vergangenen Jahr dabei waren, wollten wiederkommen“, berichtet Organisator erfreut.

Der Messe-Wettbewerb solle wie 2024 und 2025 einen besonderen Anreiz für die Schüler bieten. Sie müssen sich bei mindestens fünf Ständen informieren und Stempel von Unternehmen bekommen, um an einem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Die Firma selbst entscheide, ob sie den Stempel ausgebe, dabei komme es darauf an, wie lange die Schüler zuhören und ob sie auch gute Frage stellen, führte Demiralay aus.

Schüler geben positives Feedback zur Messe

Dadurch komme man weg davon, nur Gadgets wie bei anderen Messen zu sammeln. Vielmehr stehen nun wichtige Informationen im Mittelpunkt. Könne man insgesamt sieben Stempel aufweisen, habe man sogar doppelte Chancen, etwas zu gewinnen. Dies gelte auch, wenn man sich einen Praktikumsplatz auf der Messe sichern könne. Die Preise reichen dabei von einem I-Pad über Gutscheine für das Forum-Kino bis zu solchen für die Lahrer Bäder.

Demiralay legt viel Wert auf die Werbung vor dem Start von „Jobklahr“. Dabei habe er die Anzahl an Werbeplakaten um 300 Prozent erhöht, um der Messe mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Außerdem sind die Klickzahlen in den sozialen Medien enorm hoch gegangen“, verrät der Organisator. Ihm sei aufgefallen, dass vor allem Jüngere auf Instagram und Ältere auf Facebook Beiträge über „Jobklahr“ verfolgen. Dies passe aber gut ins Konzept, da die Berufsinfomesse für Schüler und ihre Eltern ausgelegt sei.

„Die Schüler werden von den Schulen gut auf die Messe vorbereitet“, lobt Demiralay. Dies merke er auch daran, dass die Webseite das gesamte Jahr über angeklickt werde. Das Feedback der Schüler sei auch wichtig, um das Angebot zu reflektieren. Bisher habe er positive Rückmeldung erhalten. „Sie kennen die Mehrzweckhalle gut und bei Vertrautem können sie sich schneller öffnen“, vermutet der Organisator.

Vor der dritten Auflage bestätigt Demiralay: „Wir sind nächstes Jahr sicher dabei. ’Jobklahr’ ist als Marke gesetzt“. Die Veranstaltung solle sich stetig als Gemeinschaftsprojekt weiterentwickeln. Jedes Feedback werde berücksichtigt und neue Ideen seien willkommen, denn „gemeinsam ist es einfacher und schöner, die Messe zu gestalten“.

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