50 Jahre – Eine Stadt
: Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz freut sich über ein fantastisches Fest

Nicht nur Bürgermeister Bruno Metz ist mit dem Verlauf des Fests „50 Jahre – Eine Stadt“ mehr als zufrieden
Von
Julia Göpfertund Sandra Decoux
Ettenheim
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Nicht nur beim Konzert von Hansy Vogt war bei der Rathausbühne viel los.

Decoux

„Wirklich fantastisch“ – so lautet das Fazit von Bürgermeister Bruno Metz am Montagmorgen hinsichtlich des zweitägigen Eingemeindungsfests, das in Ettenheim am Wochenende gefeiert wurde. Er lobt die riesige Vielfalt an Programmpunkten, die am Wochenende in der Ettenheimer Innenstadt geboten war. Vielleicht eine Stunde sei er nicht auf dem Fest gewesen, ansonsten habe er alles miterlebt. Dafür, dass die Organisation so reibungslos funktionierte, dankt er auch seinen Mitarbeitern, die „heute Morgen immer noch ein Lächeln im Gesicht hatten“. Ein besonderer Dank gelte dabei den Organisatoren Heike Schillinger und Wolfgang Spengler, die unter anderem die Auftritte am Rathausplatz und im Pfarrhof koordinierten, so dass an beiden Orten immer etwas los war. Einen Lieblingsprogrammpunkt herauszupicken, falle Metz schwer. Jedoch sei das „Danke dir“-Konzert mit Hansy Vogt ein emotionaler, fulminanter Schlusspunkt gewesen, bei dem die Besucher den Platz dicht an dicht gesäumt hatten.

„Es ist so viel Herzblut von allen Beteiligten in die Veranstaltung geflossen. Es war eine unglaublich tolle Stimmung“, schildert er das Fest. Egal ob Ettenheimweiler, Ettenheimmünster, Altdorf, Münchweier, Wallburg oder die Kernstadt selbst: Jeder Ortsteil habe mitgemacht und seine Talente präsentiert. Der Anlass zu feiern, „50 Jahre – Eine Stadt“, sei von Anfang an positiv angenommen worden. „Es war wirklich etwas Besonderes“, schildert Metz. Das Fest habe nicht nur den Zusammenhalt der Vereine gezeigt, sondern durch das gemeinsame Feiern diesen sicher auch weiter gefestigt, ist sich Metz sicher.

Auch kurzzeitiger Nieselregen konnte die Besucher nicht schrecken

Mit zum Erfolg des Festes bei trug auch das Wetter – wobei die Ettenheimer Besucher am Samstagabend auch unter Beweis stellten, dass sie durchaus wetterfest waren: Trotz Nieselregens wurde mit der Band „Randy Club“ und der Feuershow des Circus Paletti noch bis zur Sperrstunde um Mitternacht gefeiert.

Bürgermeister Bruno Metz blickt auf „ein ganz besonderes Fest“ zurück.

Foto: Decoux

Der Sonntag begann dann zwar mit Nieselregen – aber pünktlich zum Festbeginn mit dem ökumenischen Gottesdienst hatte es wieder Sonnenschein gegeben. Auch der Gottesdienst, bei dem Pfarrerin Severine Plöse und Pfarrer Martin Kalt in der Predigt die Rolle der Emmausjünger nach der Kreuzigung einnahmen, war sehr gut besucht – mit Besuchern aus allen Ortsteilen, wie eine kurze Umfrage ergab. Für musikalische Begleitung sorgte die Abenteuerland-Band.

FC Ettenheim-Altdorf bewirtete zum ersten Mal

Eine Premiere war das Fest auch für den FC Ettenheim-Altdorf: Der aus dem FV Ettenheim und FSV Altdorf fusionierte Fußballverein hatte zum ersten Mal gemeinsam bewirtet und zeigte so, wie die Vereine mittlerweile über die Ortsteile hinweg zusammenarbeiten. „Wir stehen in Ettenheim nicht nur zusammen auf dem Platz. Wir spielen inzwischen auch aufs selbe Tor“, erklärte Metz lachend. Und das beim Stadtfest mit Erfolg: Die Vereine und ihre Vertreter seien zufrieden, hatten sie Metz mitgeteilt. Viele wie etwa die Initiative Neustart waren am Sonntagabend sogar ausverkauft gewesen. Und noch etwas gilt es zu erwähnen: DRK und Feuerwehr bestätigten, dass es ein friedliches Fest gewesen war. So meldete das DRK am Sonntagabend Metz, dass nur zwei Einsätze wegen Kreislaufschwäche nötig gewesen waren. Auch das zeigt den Erfolg dieses gemeinsamen Festes aller Ortsteile Ettenheims.

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