50 Gäste lauschen 18 Lesungen: Erste Lesenacht im Lahrer Museum wird ein Erfolg

Neun Autoren lasen ihre Texte vor.
privat- Erste Lesenacht im Lahrer Stadtmuseum lockte gut 50 Gäste an.
- Neun Autoren lasen ab 19.30 Uhr auf drei Bühnen – insgesamt 18 Lesungen.
- Besucher stellten sich in sechs Runden ihr Programm zusammen.
- Bandbreite der Texte: historisch, humoristisch, ernst und Mundart.
- Veranstalter ziehen positives Fazit und planen eine Neuauflage im kommenden Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon zur Eröffnung um 19 Uhr war die Halle im Erdgeschoss des Stadtmuseums gut gefüllt. Gut 50 Gäste kamen zur ersten Lesenacht – und zeigten bis zum Ende um 23 Uhr großes Interesse an einem abwechslungsreichen Programm. Neun Schriftsteller lasen auf drei Bühnen mitten im Museum aus ihren Werken. Die Idee zu dem besonderen Literaturabend stammte vom Lahrer Schriftsteller Michael Paul, der das Konzept gemeinsam mit dem Stadtmuseum umgesetzt hatte.
Nach den Grußworten des Ersten Bürgermeisters Guido Schöneboom und einer Einführung durch Michael Paul begannen um 19.30 Uhr die Lesungen. Auf drei verschiedenen Stockwerken fanden jeweils drei halbstündige Lesungen gleichzeitig statt. Jeder Schriftsteller trat im Laufe des Abends zweimal auf, sodass insgesamt 18 Lesungen angeboten wurden. Die Besucher konnten in sechs Leserunden frei wählen, welcher Bühne sie folgen wollten, und sich so ihr persönliches Abendprogramm zusammenstellen.
Die Auswahl reichte von historischen Romanen über humoristische und ernste Texte bis hin zu Mundart. Ein Musiker aus dem Elsass bereicherte den Abend mit elsässischen Texten. Unterschiedliche literarische Erfahrungen, Themen und Ausdrucksformen machten den Reiz der Veranstaltung aus, bilanzieren die Veranstalter.
Auch zwischen den Lesungen blieb der Abend lebendig. Im Treppenhaus und im Erdgeschoss tauschten sich die Gäste über das Gehörte aus. Die Ukraine-Hilfe sorgte mit einer vielfältigen Auswahl an Leckereien für die Bewirtung. Eine gemeinsame halbstündige Pause bot zusätzlich Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. Die Mediathek und die Volkshochschule präsentierten sich im Foyer als Partner der Lesenacht.
Besonders erfreulich für die Veranstalter: Das Interesse hielt bis in den späten Abend an. Auch die letzten Lesungen waren gut besucht. Das aufmerksame und begeisterte Publikum bestätigte damit das Konzept einer langen Nacht, in der Literatur und persönlicher Austausch zusammenfinden. Die Veranstalter zeigten sich mit der Premiere sehr zufrieden. Die positive Resonanz bestärkt Michael Paul und das Stadtmuseum in dem Vorhaben, die Lesenacht im kommenden Jahr erneut auszurichten.