2027 soll's losgehen: Gründungszentrum liegt im Zeitplan

Cornelia Guth (Abteilung VHS, Mediathek und Jugend), Silke Kabisch vom Gebäudemanagement, Tobias Fischer (Startklahr Innovationen), Marion Gentges, OB Markus Ibert sowie Thorsten Rössler und Nils Meurer (Meurer Architektur) beim Rundgang durch das geplante Gründerzentrum
Büro Gentges- Innolab in Lahr öffnet nach Sanierung voraussichtlich zu Jahresbeginn 2027.
- Land und EU fördern Sanierung mit über 1,2 Mio. Euro, Sparkasse unterstützt Betrieb.
- Arbeiten liegen im Plan – PV, Speicher und Ladesäulen starten Anfang November.
- Geplant sind 13 Einheiten, Co-Working, Werkstatt und Räume für Besprechungen.
- Reichenbach: Altes Schulhaus wird zur Kita umgebaut, Eröffnung zum Kita-Jahr 2027/28.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Bei einem Rundgang informierte sich Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg, zunächst über das „Innolab“, das nach Abschluss der aktuell laufenden Gebäudesanierung zu Jahresbeginn 2027 seine Türen öffnen soll. Das Land Baden-Württemberg und die EU fördern die Gebäudesanierung mit mehr als 1,2 Millionen Euro, die Sparkasse Offenburg/Ortenau unterstützt den operativen Betrieb des „Innolab“ mit einer halben Million Euro, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Lahr heißt.
Die Sanierungsarbeiten sind demnach im Zeitplan: Die Fenster der Oberlichter sowie die Außentüren auf die Rampen sind eingebaut, die alten Wände abgebrochen, die neuen Holzständerwände werden eingezogen. Die Rampe wird saniert, die Außenanlage entsiegelt und eine Regenwasserzisterne eingebaut. Die Elektro- und Sanitärleitungen sind bereits zum größten Teil gelegt. Die Arbeiten im Rahmen der Kooperation mit dem E-Werk Mittelbaden zu Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladesäulen sollen dann Anfang November beginnen.
Wie Geschäftsführer Tobias Fischer ausführte, wird das „Innolab“ an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Start-Ups, Kommune und Region agieren. Vorgesehen sind 13 Einheiten von 20 bis 140 Quadratmeter Fläche, eine Werkstatt, acht Co-Working-Plätze, zwei Besprechungsräume sowie ein offener Bereich für Arbeiten, Networking und Veranstaltungen. „Regionales Alleinstellungsmerkmal ist der Fokus auf Industrie und Produktion, der Synergien vor allem mit den ansässigen mittelständischen Unternehmen verspricht. Mehrere Mietanfragen sowie Interessensbekundungen für Kooperationen und Veranstaltungsformate liegen bereits vor“, wird in der städtischen Pressemitteilung hervorgehoben.
Über den Umbau des Alten Schulhauses in Reichenbach informierten derweil Silke Kabisch, Leiterin des Amts für Hochbau, Gebäudemanagement und Projektsteuerung, und Cornelia Guth, Leiterin der Abteilung Volkshochschule, Mediathek und Jugend. Die bisher zum Teil dort untergebrachte Grundschule ist zum neuen Schuljahr schon ins neue Schulhaus umgesiedelt, sodass nach den Umbauarbeiten die katholische Kita St. Josef ihr sanierungsbedürftiges Gebäude verlassen und ins alte Schulhaus einziehen kann.
Das sanierte Gebäude kann zwei Krippengruppen im Erdgeschoss sowie drei Gruppen für drei- bis sechsjährige Kinder im ersten Obergeschoss aufnehmen. Das Gebäude wird barrierefrei erschlossen, Haustechnik und sanitäre Anlagen werden komplett erneuert. Die ortsbildprägende Fassade erhält neue Fenster, bleibt aber ansonsten unverändert, so die Stadt. Mit dem Projekt ist nach aktuellen Prognosen die rechnerische Bedarfsdeckung an Kita-Plätzen im Lahrer Stadtgebiet erreicht. Angestrebt wird die Eröffnung zum Kita-Jahr 2027/28.
