Saison in Gutach endet: Das ist das Thema der letzten Führung im Vogtsbauernhof

Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof verabschiedet sich am 1. November in die Winterpause.
Hans-Jörg Haas- Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof schließt am 1. November für die Winterpause.
- In der letzten Woche gibt es täglich 11–16 Uhr Mitmachaktionen für Familien.
- Kinder basteln Laternen und Kastanienschnecken, üben Hinterglasmalerei und Kerzendrehen.
- 29. Oktober bis 1. November: Stollen- und Linzertortenprüfung, Verkauf von Kirschstollen.
- Am 1. November: Handwerk vor Ort, Sonderführung „Die letzte Stunde“, Jahresrückblick um 17 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach sieben Monaten endet am Sonntag, 1. November, die Museumssaison des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof in Gutach. In der letzten Saisonwoche erwarten die Besucher noch einmal Mitmachaktionen für Familien, traditionelles Handwerk sowie eine Sonderführung, heißt es in einer Mitteilung des Museums.
Das Herbstferienprogramm bietet noch bis zum 1. November täglich von 11 bis 16 Uhr kreative Mitmachaktionen für Kinder und Familien. „Passend zur Jahreszeit können die jungen Museumsgäste unter anderem Laternen und Kastanienschnecken herstellen oder sich in der traditionellen Hinterglasmalerei (siehe Info) versuchen. Zum Abschluss der Ferien dürfen sie sich im Drehen und Ziehen von Kerzen versuchen“, informiert das Freilichtmuseum.
Freilichtmuseum wird im Advent zum Weihnachtsdorf
Der Bäckerinnungsverband Baden ist von Donnerstag bis Sonntag, 29. Oktober bis 1. November, mit seiner jährlichen Stollen- und Linzertortenprüfung im Freilichtmuseum zu Gast. Im Seminarraum des Eingangsgebäudes werden die Backwaren hinsichtlich Form, Aussehen, Geschmack und Aroma bewertet. Besucher können zudem den Schwarzwälder Kirschstollen mit Bollenhut erwerben, der von der Schwarzwälder Kirschtorte inspiriert ist.
Auch das traditionelle Handwerk ist am letzten Öffnungstag der Saison, dem 1. November, noch einmal vertreten. Von 11 bis 17 Uhr zeigen der Schmied, die Trachtenschneiderin, die Glasgraveurin, die Strohschuhmacher und der Besenbinder ihr Können auf dem Museumsgelände.
Unter dem Titel „Die letzte Stunde“ widmet sich der wissenschaftliche Leiter des Freilichtmuseums, Thomas Hafen, bei einer Sonderführung um 11 Uhr dem Umgang mit Sterben und Tod in der bäuerlichen Lebenswelt früherer Zeiten. Im Rahmen des diesjährigen Jahresthemas „Begegnungen“ beleuchtet der Rundgang Abschiedsrituale, Trauerbräuche und die Rolle der Gemeinschaft im Umgang mit Verstorbenen. Vom Sterbebett bis zum Leichenwagen erfahren die Teilnehmer laut der Mitteilung, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg dem Tod begegneten und Abschied von ihren Angehörigen nahmen.

Das Herbstferienprogramm des Freilichtmuseums wartet mit täglichen Mitmachaktionen auf.
Hans-Jörg HaasDie Museumssaison klingt an diesem Tag um 17 Uhr mit einem gemeinsamen Jahresrückblick der Museumsleitung am Hippenseppenhof aus. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Hombacher Dorfmusikanten aus Unterharmersbach.
„Ein besonderer Höhepunkt steht mit dem Weihnachtsdorf am dritten Adventswochenende bevor“, heißt es weiter. Vom 11. bis 13. Dezember öffnet das Freilichtmuseum noch einmal seine Tore und verwandelt sich in ein stimmungsvoll beleuchtetes Weihnachtsdorf. Mehr als 40 Aussteller aus der Region präsentieren traditionelles Handwerk und heimische Produkte. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm begleitet die Besucher bei ihrem Spaziergang über das Museumsgelände, so die Mitteilung abschließend.
Hinterglasmalerei
Bei der Hinterglasmalerei – einer Art der Glasmalerei – werden üblicherweise lichtundurchlässige Farben seitenverkehrt auf die Rückseite einer Glasscheibe aufgetragen. Zuerst werden die Umrisse festgelegt, diese dann ausgemalt und zum Schluss wird der Hintergrund gemalt.
