Hornberger Grundschüler
: Unterricht auf dem Kartoffelacker

Zwei dritte Klassen der Wilhelm-Hausenstein-Schule erlebten einen besonderen Tag. Es ging zur Kartoffelnachlese auf dem Gelände des Neuen Baderhofs in Reichenbach. Die Kinder hatten sich vorbereitet.
Von
red/mw
Hornberg
Jetzt in der App anhören
rrr

Die Drittklässler aus Hornberg hatten viel Spaß auf dem Acker.

Schule
  • Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule sammelten Kartoffeln auf dem Neuen Baderhof.
  • Das Naturparkmodul „Die Kartoffel – eine tolle Knolle“ verband Theorie und Praxis.
  • Landwirt Bader erklärte Anbau, Pflege, Wettereinfluss und Schutz vor dem Kartoffelkäfer.
  • Eine Erntemaschine wurde vorgeführt, doch Handarbeit blieb notwendig – Nachlese gelang.
  • Am Ende gab es einen Sack Kartoffeln für den Kochunterricht und frisch gebackene Hörnchen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Im Rahmen des Naturparkmoduls „Die Kartoffel – eine tolle Knolle“ waren die Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule Hornberg jüngst zur Kartoffelnachlese auf dem Neuen Baderhof in Hornberg-Reichenbach eingeladen. Was in der Schule theoretisch erlernt wurde, konnte nun auf dem Kartoffelacker von Familie Bader hautnah miterlebt werden, heißt es in der Mitteilung der Bildungseinrichtung.

In Arbeitskleidung und Gummistiefeln ging es für die Drittklässler auf den Acker. Mit Freude und Geduld erklärte Landwirt Bader den Schülern, wie die Kartoffelpflanze wächst und was sie alles benötigt, damit im Herbst möglichst viele geerntet werden können. Zahlreiche Fragen wurden geklärt. Wie muss der Ackerboden vorbereitet sein? Wie entscheidend ist die Witterung zum Zeitpunkt der Pflanzaktion? Und wie viel Pflege benötigen die Kartoffelpflanzen überhaupt? Und wie kann gegen den großen Schädling, den Kartoffelkäfer, vorgegangen werden?

Theorie und Praxis kommen zusammen

Nach der Theorie ging es dann an die eigentliche Arbeit. Schließlich stieg Bader auf seinen Traktor mit angehängtem Kartoffelroder und zeigte, wie seine Erntemaschine funktioniert. Dass trotz des Maschineneinsatzes Handarbeit anfällt und wie viel Mühe es kostet, bis die Kartoffeln im Sack und dann in unseren Küchen landen, wurde den Kindern hier eindrücklich gezeigt.

„Motiviert und mit vollem Einsatz, wurde die Nachlese übernommen und etliche Kartoffeln eingesammelt“, berichtet die Schule weiter. Dabei konnten sie zum Beispiel auch die in der Theorie behandelte Mutterknolle direkt betrachten, die sich von den jungen Tochterknollen deutlich unterscheidet.

Ortenaukreis

Alles Wichtige aus dem Ortenaukreis.

Zum Whatsapp Kanal

Begeistert und voller Eindrücke fuhren die beiden dritten Klassen mit Fahrdiensten der Eltern zurück nach Hornberg. Mit im Gepäck: ein Sack Kartoffeln vom Hof, der in der Schule gemeinsam zu einem Kartoffelgericht zubereitet wird. „Solche Tage, ohne Tafel, Stift und Buch, würden sich die Wilhelm-Hausenstein-Schüler öfter wünschen“, heißt es abschließend.

Pause im Freien

Die Vesperpause war der Abschluss eines spannenden und lehrreichen Schulvormittages. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein konnten die Drittklässler draußen ihre Vesperpause abhalten. Frau Bader überraschte die Kinder zudem mit frisch gebackenen Kartoffelhörnchen.