Gutachheim im Fokus: Das ist das Programm vom „Gutacher Herbst 2025“

Auch die Deko ist herbstlich.
MüllerEin ganz besonderes Jubiläum steht in diesem Jahr im Mittelpunkt des „Gutacher Herbstes“: Das Gutachheim wird 100 Jahre alt.
Die Liebenzeller Gemeinschaft Gutach lädt zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde zu einem vielfältigen Programm ein, das von heute bis zum 1. Oktober im evangelischen Gemeindehaus und in der Kirche stattfindet.
Festgottesdienst bildet den Höhepunkt des Programms des Gutacher Herbstes
Seit 1996 ist der Gutacher Herbst eine feste Größe im Gemeindeleben. Alljährlich kommen Menschen aus Gutach und darüber hinaus zu den Bibeltagen zusammen. „Dieses Mal haben wir mit dem Jubiläum des Gutachheims einen ganz besonderen roten Faden“, erklärt Organisatorin Schwester Karin Müller. Das Thema „Unterwegs“ zieht sich durch alle Veranstaltungen. Immer wieder soll dabei auch die wechselvolle Geschichte des Hauses anklingen, das für viele Gäste in den vergangenen Jahrzehnten zu einem prägenden Ort wurde.
Das Jubiläumswochenende startet bereits am heutigen Samstag mit einem Frauenfrühstück. Referentin ist Doris Maria Maier, die zum Thema „Dankbar sein trotz Schicksalsschlägen“ spricht. Höhepunkt des Programms ist der Festgottesdienst am morgigen Sonntag um 9.30 Uhr in der evangelischen Kirche Gutach mit Martin Siehler, Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem Empfang ins evangelische Gemeindehaus ein.
Alle Interessierten sind zu den Veranstaltungen des eingeladen
Von Sonntagabend bis Mittwochabend finden täglich um 19.30 Uhr Vorträge mit verschiedenen Referenten im Gemeindehaus statt. Arturo Pompe, Klaus Ehrenfeuchter, Friedhelm Geiss und Christian Kimmich werden das Thema „Unterwegs“ aus eigenen Perspektiven aufgreifen – von Glaubenserfahrungen bis hin zu persönlichen Erinnerungen an das Gutachheim.
Am Mittwochmorgen, 1. Oktober, klingt die Festwoche mit „Bibel und Brezel“ mit Christian Kimmich aus. Alle Veranstaltungen stehen Interessierten offen. „Wir freuen uns über Gäste aus nah und fern“, betont Müller. Wie gewohnt gibt es Fingerfood und Getränke auf Spendenbasis.
Das Gutachheim
Das Gutachheim wurde 1925 eingeweiht. Ursprünglich als Rohbau von der Familie Wälde begonnen, übernahm der Jugendverband „Entschieden für Christus“ und richtete ein Freizeit- und Erholungsheim ein. Über Jahrzehnte hinweg war es Anlaufpunkt für Freizeiten, Erholung und Begegnungen. Die Leiterinnen Frieda Stecher und Johanna Banzhaf prägten das Haus mit unermüdlichem Einsatz. Auch schwere Zeiten wie Kriegsjahre oder die zeitweise Nutzung durch französische Soldaten hat das Gutachheim überstanden. 1986 ging es in die Trägerschaft der Liebenzeller Gemeinschaft über und wurde zum heutigen Gemeinschaftshaus.