Glasfaserausbau in Haslach
: Stadt saniert Gehwege gleich mit

Wo beim Glasfaserausbau Gehwege geöffnet werden, sollen sie in Haslach teilweise gleich umfassend saniert werden. Der Gemeinderat stellte dafür einen Kostenrahmen von bis zu 130.000 Euro bereit.
Von
Maria Benz
Haslach
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Gehweg

Die Leitungen werden überwiegend im Gehwegbereich verlegt

Maria Benz
  • Haslach saniert Gehwege dort mit, wo für den Glasfaserausbau geöffnet wird.
  • Der Gemeinderat setzte einen Kostenrahmen von bis zu 130.000 Euro fest.
  • Aktuell läuft der Ausbau in Haslach Süd – Josef-Rau- und Rotkreuzstraße sind erledigt.
  • Die Verwaltung entscheidet innerhalb des Rahmens über Flächen; eine Enthaltung im Beschluss.
  • Barrierefreiheit wurde angeregt, doch laut Verwaltung fehlt dafür vielerorts das Geld.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aktuell läuft im Bereich Haslach Süd der Glasfaserausbau. Stadtbaumeister Clemens Hupfer informierte in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, dass der Ausbau in den Bereichen Josef-Rau- und Rotkreuzstraße bereits vorgenommen wurde und es nun bei der Schmelze weitergeht.

„Die Leitungen werden überwiegend im Gehwegbereich verlegt“, schilderte Hupfer. Die Telekom reiße die notwendigen Gräben auf und betoniere beziehungsweise pflastere diese im Anschluss wieder zu. Allerdings seien die Gehwege in vielen Bereichen nicht mehr im besten Zustand.

Deshalb schlug die Verwaltung vor, in Bereichen, in denen es sinnvoll ist, die Gehwegflächen gleich zu sanieren. Dadurch könne die Qualität der Gehwege verbessert und ein einheitlicheres Erscheinungsbild erreicht werden.

Glasfaserarbeiten als Chance?

Je nachdem, wie viele Gehwege saniert werden, entstehen laut Hupfer überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 37.000 bis maximal 130.000 Euro. „Wir glauben, dass der Kostenrahmen nicht komplett ausgeschöpft wird“, sagte der Stadtbaumeister. Die Verwaltung gehe davon aus, dass die Mehrkosten im Haushalt durch Minderausgaben an anderer Stelle ausgeglichen werden können.

Yannik Hinzmann (LHL) regte an, gleich eine Barrierefreiheit herzustellen, ähnlich wie es beim Netto-Parkplatz gemacht wurde. „Das geht nicht überall“, erklärte Hupfer. „Dafür fehlen die Mittel.“ Wenn eine Stelle besonders problematisch sei, könne man darüber reden.  „Mir fällt es schwer, einen Freibrief zu geben“, sagte Stefanie Ziehms (Grüne) und forderte, für die jeweiligen Gehwegflächen nochmals Rücksprache mit dem Gemeinderat zu halten. „Es wird nicht möglich sein, dass wir alle vier Wochen in den Rat gehen“, argumentierte Bürgermeister Armin Hansmann. Joachim Allgaier (FWV) betonte: „Ich will nicht in jeder Sitzung über jeden Gehweg entscheiden müssen.“

Rat diskutiert Entscheidungsspielraum

Er sprach der Verwaltung ein großes Lob für das geplante Vorgehen aus. „Es wäre der Bevölkerung nicht zu vermitteln, wenn man nur einen Flickenteppich ergänzt.“ Letztlich folgte der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung und stimmte bei Enthaltung von Ziehms sowohl dem Kostenrahmen zu als auch der Übertragung der Entscheidung über die Sanierung der jeweiligen Gehwegflächen innerhalb dieses Rahmens an die Verwaltung.

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