Gemeinsamer Auftritt
: Ein Konzert, drei Chöre: Begeisterung pur in Welschensteinach

Trotz überschaubarer Resonanz begeisterte der Welschensteinacher Chor beim „Zeit“-Konzert mit einer engagierten und eindrucksvollen Darbietung.
Von
Udo Weppler
Oberndorf
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Gemeinsam sangen unter anderem der Schulchor und der Welschensteinacher Chor beim Konzert.

Chor

Unter dem Motto „Zeit“ stand das Jahreskonzert des Chors in der Allmendhalle. Neben dem Gastgeberchor unter der Leitung von Erik Buboltz wirkten auch der Schulchor Welschensteinach (Yvonne Neumaier) sowie der „Chor für Alle“ aus Biberach (Sonja Große) mit. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen blieben allerdings einige Plätze frei.

Charmant und mit viel Herz führte Erika Klausmann durch den Abend. Den Auftakt gestaltete der Chor Welschensteinach mit „Seit Ewigkeiten“, gefolgt von „Oh Champs-Élysées“ und „Wunder gibt es immer wieder“. Mit viel Energie eroberte anschließend der Schulchor die Bühne.

Die Kinder, die zuvor gespannt vor der Bühne gewartet hatten, präsentierten ein abwechslungsreiches Programm, das sie gemeinsam mit ihrer Chorleiterin einstudiert hatten. Schon bei „Mir sin die Kinder us de Welschensteinach“ sprang der Funke auf das Publikum über, in dem viele Eltern und Großeltern saßen.

Neben dem Gesang überzeugten die Kinder auch mit kleinen Turneinlagen. Mit „Alle Kinder haben Träume“ und dem Schlager „Schön ist es, auf der Welt zu sein“ sorgten sie für beste Stimmung und luden das Publikum zum Mitsingen ein. Der Applaus ließ nicht lange auf sich warten.

Aufgrund der Hitze blieben einige Plätze frei

Für einen ersten Höhepunkt sorgte das gemeinsame Lied „Liebe ist alles“, vorgetragen vom Schulchor zusammen mit dem Chor Welschensteinach. Einen besonders eindrucksvollen Moment bot „Die Gedanken sind frei“, interpretiert von den Schülern Gabriel Klausmann und Lukas Vollmer gemeinsam mit dessen Vater Georg Vollmer. Begleitet wurden sie von Melanie Klausmann, der Mutter von Gabriel, an der Gitarre.

Bei „Komm, wir ziehen in den Frieden“ trugen Schüler Auszüge aus dem Grundgesetz vor, was dem Stück zusätzliche Tiefe verlieh. Noch vor der Pause erfüllten die Kinder den Wunsch nach einer Zugabe und sangen gemeinsam mit dem großen Chor erneut „Schön ist es, auf der Welt zu sein“.

Nach der Pause übernahm der Gastchor aus Biberach die Bühne. Zunächst präsentierte der Männerchor „Lieder der Freiheit“ und „Der wilde, wilde Westen“. Anschließend folgte der Auftritt der Frauen mit modernen Stücken wie „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207 sowie „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens.

Im Anschluss kehrte der Chor Welschensteinach zurück und sang unter anderem das Weinlied „Aus der Traube in die Tonne“ sowie „Irgendwo auf der Welt“. Für einen heiteren Moment sorgte die Anmoderation zu „1001 Nacht“, das Moderatorin Erika Klausmann kurz ansang – und das sofort vom Publikum erkannt wurde.

Das große Finale

Zum Konzertfinale traten noch einmal alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam auf die Bühne. Mit „Lieder sind die besten Freunde“ und einer Zugabe fand der Konzertabend seinen stimmungsvollen Abschluss. Trotz der großen Hitze wurde deutlich: Die Veranstaltung hätte ein noch größeres Publikum verdient gehabt

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