Fahrbahnsanierung bei Gutach
: Marc Winzer bezieht klare Position

Hornbergs Bürgermeister wies im Gemeinderat Vorwürfe zurück, wonach zur Fahrbahnsanierung zwischen Hornberg und Gutach zu wenig informiert werde.
Von
Eveline Kern
Oberndorf
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Wegen der Baustelle zwischen Hornberg und Gutach kam es auf der B 33 zu mehreren Staus.

Reinhard

Die Fahrbahnsanierung der B 33 zwischen Hornberg und Gutach bewegt die Gemüter. Im Gemeinderat bezog Bürgermeister Marc Winzer Stellung, um bestehende Unklarheiten zu beseitigen. Die mehrfach erhobenen Vorhaltungen aus Bevölkerung und Gemeinderat, dass die Stadt zu wenig informiere, wollte der Bürgermeister so nicht stehen lassen. Die Maßnahme und damit die Öffentlichkeitsarbeit würden komplett beim Regierungspräsidium Freiburg liegen. Die Stadt stehe jedoch in ständigem Kontakt mit allen beteiligten Behörden – regelmäßige Abstimmungstermine finden statt. Eine Liste mit den örtlichen Gewerbetreibenden sei dem Regierungspräsidium zugegangen.

Ampel optimiert, ebenso die Tunnelsperrungen

„Mir ist wichtig, klarzustellen, dass uns die Sorgen und Nöte der Einwohner nicht egal sind und wir diese den Vertretern des Regierungspräsidiums widerspiegeln,“ betonte Winzer. Am Montag sei entschieden worden, die Ampel optimaler zu justieren. Es sei eine Entlastung bei der Entwicklung von Staus zu beobachten.

Eine weitere Anpassung ist die halbseitige Sperrung des Tunnels für die Fahrzeuge aus Richtung Triberg kommend. Grund ist, dass bei einem Rückstau in den Tunnel insbesondere Lkw relativ schnell für einen Anstieg der Temperatur sorgen und das die Brandalarmanlage auslöst. Es sei aus Sicherheitsgründen wichtig, die Technik nicht herunterzufahren und die Aufgabe der Anlage auszuhebeln.

„Es kann aber auch nicht sein, dass alle paar Tage die Feuerwehr zu einem Fehlalarm ausrücken muss,“ ergänzte Hauptamtsleiter Oswald Flaig. Während des Stadtfests im Juli soll laut dem Bürgermeister der Tunnel beidseitig befahrbar sein. Gemeinderat Rolf Hess (SPD) regte an, zumindest am Wochenende die halbseitige Sperrung des Tunnels aufzuheben: „Dann fahren kaum Lastwagen.“

Die Belastung durch den Verkehr im Ort sei groß. Fritz Wöhrle (FW) appellierte, die Ampelschaltung tagsüber auf händisch umzustellen. Am Freitag findet wieder ein Treffen mit RP-Vertretern statt. Winzer sicherte zu, die vorgetragenen Punkte anzusprechen. „Die Arbeiten gehen zügig voran, das Bauunternehmen arbeitet gut,“ stellte Winzer fest. Die Maßnahme müsse während der Sommermonate erfolgen, weil eine Durchführung im Winter wegen der Temperaturen nicht möglich sei. Die Ertüchtigung des Tunnels ist laut Bürgermeister unabdingbar für zuverlässige Sicherheit. Er äußerte sein Verständnis der Bürger ob der Unannehmlichkeiten. Doch unterm Strich bleibe die Bitte um Geduld.

Das Bauende der umfangreichen Maßnahme ist voraussichtlich Ende Oktober 2026. Integriert ist eine Instandsetzung im Hornberg-Tunnel. Er wird dazu für etwa fünf Wochen gesperrt – vom 31. August bis zum 2. Oktober. Die Umleitung erfolgt durch die Ortsdurchfahrt.

Weitere Sperrungen

Eine einwöchige Vollsperrung der Bundesstraße wird notwendig. Sie erfolgt vom 7. bis zum 12. September. Der Verkehr muss in dieser Zeit weiträumig umgeleitet werden.

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