Aus 27 Vereinen: So stellten die Hornberger Schwimmer einen neuen Rekord auf

Zahlreiche Teilnehmer zogen ihre Bahnen.
Förderverein- Achtes „Zwölf-Stunden-Schwimmen“ in Hornberg mit Rekord: 696,2 Kilometer geschwommen.
- 342 Teilnehmer im Becken – so viele wie noch nie; Altersspanne von vier bis 87 Jahren.
- Spitzenzeiten mit über 50 Schwimmern gleichzeitig, gegen 16 Uhr noch unter 500 Kilometern.
- SSV Geißbach stellte abends die größte Gruppe und schwamm knapp zwölf Kilometer.
- 50 Helfer, starkes Rahmenprogramm und viele Gäste; 32 Sponsoren unterstützten die Aktion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit dem besten Ergebnis seit dem Beginn der Veranstaltung 2017, mit geschwommenen 696,2 Kilometern, bilanziert der Förderverein des Hornberger Freibades das diesjährige Zwölf-Stunden-Schwimmen. Am vergangenen Samstag, den 25. Juli, war es dann wieder so weit. Das achte „Zwölf-Stunden-Schwimmen“ im Freibad Hornberg lockte zahlreiche Besucher ins Bad. „Wir können berichten, dass die ganze Veranstaltung wieder ein toller Erfolg war“, freut sich der Förderverein in einer Mitteilung. Das Ergebnis der geschwommenen Kilometer ist das höchste seit dem Bestehen des Turniers. Das Ergebnis sei für alle überwältigend gewesen, die knapp 700 zurückgelegten Kilometer verdienten ein großes Lob, heißt es weiter.
Der Tag begann schon früh für die Helfer, um 6.20 Uhr gingen die Vorbereitungen los und um 7 Uhr waren mehr als zehn Teilnehmer an der Ausgabe der Starterkarten, um die ersten Bahnen für die Vereine zu schwimmen. Um 7.30 Uhr waren es dann schon 20 Teilnehmer auf den ersten vier Bahnen. Im Laufe des Vormittages wurde dann das Becken immer voller.
Gruppe aus Geißbach legte zwölf Kilometer zurück
In der Spitzenzeit waren mehr als 50 Schwimmer auf den vier Bahnen verteilt. Um 16 Uhr lag die Bilanz noch knapp unter den 500 Kilometern. „Wir haben nicht daran geglaubt, dass wir den Rekord noch knacken“, berichtet der Förderverein. „Aber dann wurde noch einmal richtig Gas gegeben.“ Noch nie hatte es so viele Teilnehmer wie in diesem Jahr gegeben: 342 Schwimmer waren im Wasser dabei. Der älteste Teilnehmer war mit 87 Jahren im Becken, die jüngste Teilnehmerin war vier Jahre alt. Die Eintrittspreise übernimmt der Förderverein in Form von Zehnerkarten.
Die größte Gruppe kam abends vom SSV Geißbach. Beim VFR Hornberg hatten sie ein Trainingslager abgehalten und haben für diesen knapp zwölf Kilometer zurückgelegt. Um 19 Uhr wurde die Veranstaltung beendet, kurz darauf folgte auch schon das Ergebnis. Der Förderverein verkündete stolz die Rekordzahl und bedankte sich bei Jürgen Braun, der die Daten jedes Jahr auswertet. Auch in diesem Jahr zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand die Veranstaltung unter idealen Bedingungen statt.
50 Helfer beteiligten sich
Neben zahlreichen Einheimischen beteiligten sich auch viele Urlaubsgäste spontan am Geschehen, darunter eine Familie aus England, vier Jugendliche aus Norwegen sowie Feriengäste aus Hornberg und der Umgebung. Von den Besuchern gab es erneut viel Lob für die Veranstaltung und das Engagement des Fördervereins, der sich für den Erhalt und die Unterstützung des Hornberger Freibads einsetzt. Das Rahmenprogramm um das Team von Schwimmbadkiosk-Betreiber Klaus Vögtle kam ebenfalls sehr gut an.
Das Schwimmbad-Frühstück begann bereits um 7 Uhr morgens und wurde laut Mitteilung hervorragend angenommen. „Wir haben uns auch noch sehr darüber gefreut, dass noch ein wenig zusammen gehockt wurde und so ein langer Tag in gemütlicher Runde und angenehmen Temperaturen den Abschluss fand“, freut sich der Förderverein. An Klaus Vögtle und sein Schwimmbad-Team mit Habibe und Aischa wurde ebenfalls ein großes Dankeschön ausgesprochen, der organisatorische Teil wurde mit 50 Helfern des Fördervereins abgewickelt. Vom „Strichle-Zählen/Machen“ am Beckenrand, Beckenaufsicht im Schichtbetrieb, Datenerfassung der geschwommenen Kilometer, der Springerfunktion „dort wo´s brennt, muss g´holfe wäre“ und der Ausgabe der Teilnehmerkarten – genug zu tun gab es überall.
Die Sponsoren
32 Unternehmen und Privatpersonen unterstützten die Aktion in diesem Jahr, unter anderem die Sparkasse Kinzigtal und die Volksbank mittlerer Schwarzwald