Ab Ende September: Hier entsteht ein neuer Treffpunkt für Jugendliche in Wolfach

Noch wird im ehemaligen Sportgeschäft gearbeitet, doch bis spätestens Ende des Monats soll die Erweiterung des „Jack Inn“ eröffnet werden.
MüllerSeit mehr als einem Jahr steht das ehemalige Sportgeschäft Huber in der Hauptstraße leer. Doch hinter den abgeklebten Scheiben tut sich etwas. Bis spätestens Ende des Monats soll dort wieder Leben einziehen. Dominic Bertschi, Eigentümer der benachbarten „Jack Inn“-Bar, hat das rund 130 Quadratmeter große Ladengeschäft gekauft. Seit Mitte Juli wird es umgebaut.
Während das im Oktober 2023 eröffnete, 260 Quadratmeter große „Jack Inn“ eine Raucherkneipe ist, die erst ab 18 Jahren betreten werden darf, will Bertschi mit der Erweiterung Neuland betreten. Wie Wirtin Marie Hoff verrät, ist dort ein Treffpunkt für Jugendliche ab 16 Jahren vorgesehen. Diese kämen bislang in der Stadt etwas zu kurz, findet sie.
Deshalb haben sich die beiden auch gegen einen Durchbruch vom bisherigen in das neue Lokal entschieden. Die beiden Bereiche sollen getrennt bleiben, damit sowohl die minder- als auch die volljährigen Gäste auf ihre Kosten kommen.

Künftig wird auch draußen vor dem „Jack Inn“ in der Hauptstraße bewirtet.
Foto: MüllerAusgestattet werden sollen die Räume mit zwei Billardtischen und Dartautomaten. Deshalb wird das Lokal im ehemaligen Sportgeschäft künftig „Jack Inn – Billard & Darts“ zur Unterscheidung genannt. Neben Getränken stehen auch Baguettes auf der Speisekarte. Vorgesehen ist dazu eine Außenbewirtung für 30 Personen, der der Gemeinderat Anfang August bereits zugestimmt hat.
Eröffnet werden sollte eigentlich schon am 1. September. Doch Lieferprobleme bei den Billardtischen und Verzögerungen bei den Handwerksarbeiten haben den Zeitplan durcheinandergebracht. „Wir hoffen, spätestens am 20. September eröffnen zu können – spätestens jedoch bis Monatsende“, so Hoff. Bis dahin stehen noch Arbeiten wie die Elektrik und die Installation der Geräte an. Auch die Außenfront muss noch beklebt werden. Hierfür steht aber noch die Baugenehmigung aus.
Die Theke aus Glasbausteinen sowie die Zapfanlage, die aus einem umgebauten Motor gefertigt wurde, sind fast fertig. Die Wände wurden, wie das bisherige „Jack Inn“, mit Riffelblech verkleidet. Auch der Boden und die Decken wurden erneuert. „Die Decken wurden isoliert, damit die Nachbarn ihre Ruhe haben“, erzählt die Wirtin. Gebaut werden mussten auch Toiletten. Bislang gab es nämlich keine.
Öffnungstage
Geöffnet wird anfangs sieben Tage die Woche. „Wir wollen schauen, welcher Tag der schwächste ist. Der wird dann der Ruhetag werden“, kündigt sie an. Das „alte“ „Jack Inn“, das zur Zeit Sommerpause hat und als Baustellenlager dient, wird nur noch freitags und samstags geöffnet haben. Donnerstags bleibt es geschlossen. Sonst bleibt dort aber alles beim Alten. Auch weiterhin werden dort Bands auftreten.