Zuschuss für Horb: Zukunftssichere Wasserversorgung für rund 15.000 Menschen

Hochbehälter sind für die Wasserversorgung in der Region wichtig. Der Wasserhochbehälter in Horb-Nordstetten (das Foto zeigt eine Innenansicht) liegt nahe der Turmstraße, unweit des Birklehofs und des Naturfriedhofs „Ruhewald“. Er ist Teil der Infrastruktur des Zweckverbands Nordstetter Wasserversorgungsgruppe.
Maria Hopp- Regierungspräsidium Karlsruhe bewilligt 2,02 Mio. Euro für Leitungsneubau Felldorf-Ahldorf.
- Neuer Hochbehälter Felldorf mit zweimal 1.000 Kubikmetern entsteht – Arbeiten haben begonnen.
- Ziel ist eine sichere Versorgung von rund 15.000 Menschen in mehreren Ortschaften.
- Größere Steig- und Fallleitungen binden die Verbandsmitglieder an eine moderne Infrastruktur an.
- Das alte Wassersilo nutzte wegen der Lage nur etwa 15 Prozent seines Volumens – nun folgt Modernisierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am Freitag, 28. August, dem Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe einen Förderbescheid in Höhe von 2,02 Millionen Euro für einen Leitungsneubau am Standort Felldorf-Ahldorf übergeben. Die Mittel stammen aus dem Landesförderprogramm für die Wasserversorgungsinfrastruktur.
Für den Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe, so teilt das Regierungspräsidium mit, ist der Neubau des Hochbehälters Felldorf und ein neues Verteilungssystem von zentraler Bedeutung, um die Versorgung der Städte und Gemeinden Ahldorf, Betra, Dettensee, Isenburg, Mühringen, Nordstetten, Empfingen, Bad Imnau, Trillfingen, Bierlingen und Felldorf zu sichern. Hierfür seien auch neue und größere Steig- und Fallleitungen zur Verteilung erforderlich.
Meilenstein für Wasserversorgung
„Der neue Hochbehälter in Felldorf ist ein Meilenstein für die Wasserversorgung der Region: Mit der Optimierung des Speichervolumens und einem modernen Leitungsnetz schaffen wir genau die Redundanz, die wir angesichts immer häufigerer Trockenphasen dringend brauchen. Rund zwei Millionen Euro Fördermittel sind hier bestens investiert – für eine Trinkwasserversorgung, auf die sich 15.000 Menschen in der Region auch in Zukunft verlassen können," sagte Regierungspräsident Alexander Föhr.
Die Arbeiten für den Hochbehälter haben bereits begonnen, nun folgt mit dem Leitungsneubau der nächste Schritt, um ein modernes und sicheres Gesamtsystem zu schaffen.
Zum Hintergrund teilt das Regierungspräsidium mit: „Am Standort Felldorf dient bisher ein altes sogenanntes Wassersilo zur Speicherung von Trinkwasser, das die Ortsnetze Felldorf, Bierlingen, Neuhaus und Trillfingen versorgt. Dessen große Speicherkapazität ist aber aufgrund geographischer Gegebenheiten nur zu rund 15 Prozent nutzbar. Dies ist für eine stabile Trinkwasserversorgung ein Problem.“
Durch die Umstrukturierung des Wasserversorgungssystems im Verbandsgebiet werde nun als erste Maßnahme ein moderner Hochbehälter mit zweimal 1.000 Kubikmeter Volumen am Standort Felldorf neu gebaut, der auch die Ortschaft Bad Imnau mitversorgen kann. Dadurch werde eine zusätzliche Redundanz in der Versorgungssicherheit gebildet. Das Regierungspräsidium Karlsruhe habe hierfür den Bescheid vor Baubeginn erteilt, ohne dass die Förderung gefährdet sei.
Infrastruktur wird dauerhaft modernisiert
Durch den aktuellen Förderbescheid vom 28. August kann jetzt auch der Bau der zugehörigen Fall- und Steigleitung zum Hochbehälter Felldorf beginnen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Nicht nur für den Anschluss an den neuen Hochbehälter, sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Geländehöhen im Versorgungsgebiet seien größere und moderne Verbindungsleitungen erforderlich. Damit wird die Wasserversorgung der Verbandsmitglieder dauerhaft an die moderne Infrastruktur angebunden.