Pina Bucci auf besonderer Mission
: Memmingen im Lotzer-Fieber – „Basti“-Geist auch in Horb?

Pina Bucci und ihr Ensemble sind auf Besuch in Memmingen. Hier wird das Lotzer-Jahr groß gefeiert – in der Geburtsstadt des Denkers eher klein. Diese Eindrücke nimmt Bucci mit.
Von
Jürgen Lück
Oberndorf
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Die Horberin Pina Bucci mit Stadtführerin Sabine Rogg (CSU) in Memmingen – der Lotzer-Stadt. Hier wird Lotzer groß geschrieben.

SB-News

Die Lotzer-Panne auf der Reisemesse CMT. Das ganze Allgäu wirbt mit Horbs berühmtesten Sohn Sebastian Lotzer – doch weder Horb noch das NET haben Infos oder ein Programm. Jetzt war Pina Bucci zu Besuch in Memmingen, um Inspirationen für ihr Theaterstück (ab 26. Juli, Marktplatz Horb) zu sammeln.

So wurde die Horberin in Memmingen empfangen

Pina Bucci. Sie ist eine, die nicht meckert über das neue Kulturmanagement der Stadt, sondern macht und sich durchbeißt. Deshalb war sie mit zwei Mitgliedern ihres Ensembles in Memmingen. Schon auf der Reisemesse CMT hatte Doreen Seeberger, Leiterin des Tourismusamtes Memmingen, unserer Redaktion gesagt: „Es lotzert überall.“

Memmingens Stadtführerin Sabine Rogg (CSU, von links) und Bürgermeister Hans-Martin Steiger (SPD) überreichen Pina Bucci und ihren Begleiterinnen die Fahne mit dem Memminger Wappen.

Foto: SB-News

Bucci: „Das stimmt. Für unsere Reisegruppe hatte sich Stadträtin Sabine Rogg (CSU) Zeit genommen. Dann trafen wir Memmingens Bürgermeister Hans-Martin Steiger (SPD). Er erkundigte sich interessiert nach den Horber Vorbereitungen zum Lotzerjahr. Als Zeichen der Verbundenheit und Stolz auf ,den gemeinsamen großen Sohn’ übergab er uns eine Fahne mit dem Memminger Wappen. Die brauchen wir für unser Theaterstück.“

Wie lotzert es in Memmingen?

Dazu beschenkte Memmingens Bürgermeister Buccis Truppe mit Forschungsveröffentlichungen zu Sebastian Lotzer von Heide Ruszat-Ewig. Eine Expertin, die auch im Horber Kloster sprechen wird.

Bucci: „Mein Eindruck ist: Die Liebe zu Sebastian Lotzer ist überall zu spüren. Überall ist er sichtbar, unsere Führerin Rogg hat ihn liebevoll Basti genannt. Nicht nur, weil er als Mensch offenbar Spuren hinterlassen hat, sondern auch, weil er seine zwölf Artikel als intelligenter Mensch so formuliert hat, dass sie alle Menschen erreicht haben. Das ist ein Erbe, das die Memminger nicht nur stolz macht und dazu führt, dass er groß für die Stadt und den Tourismus als Werbung eingesetzt wird. Nein. Mein Eindruck ist: Sie bewundern und lieben den großen Sohn der Stadt.“

Wie inspiriert Memmingen Buccis Lotzer-Stück?

Bucci sagt abschließend als Fazit ihres Besuchs: „Das war eine sehr berührende Erfahrung und hat unserm Ensemble richtig Freude gemacht. Wir werden das Stück so spielen, dass auch die Bürger von Horb diese Liebe auf den bedeutendsten Sohn ihrer Stadt spüren und erfahren. Das sich die Leute in ihn verlieben. Und in seine Worte. Wir hoffen, dass wir das Theater auf dem Marktplatz zum Leuchten bringen.“

Das Lotzer-Stück von Pina Buccis Ensemble in Horb

Das Stück
Pina Bucci probt es mit einem 20-köpfigen Ensemble. Die Uraufführung ist am Samstag, 26. Juli um 19.30 Uhr auf dem Horber Marktplatz.

Termine
Weitere Aufführungen: Sonntag, 27. Juli, 1930 Uhr. Freitag, 1. August, 19.30 Uhr. Samstag, 2. August, 19.30 Uhr. Sonntag, 3. August um 19.30 Uhr. Ab 18.30 Uhr Imbiss und Wein von Georg Djuga.  

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