Wirtschaftsförderung
: Pop-up-Stores sollen Leerstände in Rottenburg beleben

Mit einem neuen Förderprogramm will die Stadt Rottenburg Leerstände in der Innenstadt beleben und neuen Geschäftsideen eine Chance geben.
Von
red/pm
Rottenburg
Jetzt in der App anhören
Pop-up-Stores sollen Leerstände in Rottenburg beleben. Dazu wurde nun ein neues Konzept entwickelt. Unser Foto zeigt ein Symbolfoto, das durch die Wirtschaftsförderung mit KI bearbeitet wurde.

Pop-up-Stores sollen Leerstände in Rottenburg beleben. Dazu wurde nun ein neues Konzept entwickelt. Unser Foto zeigt ein Symbolfoto, das durch die Wirtschaftsförderung mit KI bearbeitet wurde.

Wirtschaftsförderung
  • Rottenburg fördert Pop-up-Stores, um Leerstände in der Innenstadt zu beleben.
  • Programm „Rottenburger Freiräume“ läuft zunächst bis Ende 2027 – zeitlich begrenzte Tests.
  • Stadt zahlt 50 Prozent der Kaltmiete, maximal 500 Euro monatlich, für bis zu drei Monate.
  • Entscheidung über Förderung trifft die Wirtschaftsförderung nach Prüfung des Konzepts.
  • Zielgruppe sind Konzepte, die das Angebot ergänzen und neue Impulse in der Altstadt setzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unter dem Titel „Rottenburger Freiräume – Testen. Gründen. Durchstarten.“ können Gründer, Unternehmen, Kreative und weitere Interessierte ihre Konzepte zeitlich begrenzt in einem Pop-up-Store erproben. Das Programm läuft zunächst bis Ende 2027.

Nach Angaben der Stadt sollen die temporären Ladengeschäfte die Möglichkeit bieten, neue Geschäftsideen mit überschaubarem Risiko zu testen und Erfahrungen mit der Resonanz der Kundschaft zu sammeln. Zugleich hofft die Stadt, dass sich erfolgreiche Konzepte langfristig in Rottenburg etablieren.

Stadt übernimmt 50 Prozent der Kaltmiete

Kern des Programms ist ein Zuschuss zur Ladenmiete. Die Stadt übernimmt 50 Prozent der Kaltmiete, höchstens jedoch 500 Euro im Monat. Gefördert wird ein Pop-up-Store für maximal drei Monate. Den Mietvertrag schließen die Betreiber direkt mit dem jeweiligen Eigentümer der Ladenfläche ab. Über die Förderung entscheidet die Stadtverwaltung beziehungsweise die Wirtschaftsförderung nach Prüfung des eingereichten Konzepts.

Unterstützt werden sollen vor allem Ideen, die das bestehende Angebot ergänzen und zur Attraktivität der Innenstadt beitragen. Besonders erwünscht sind Konzepte, die bislang noch nicht oder kaum in der Rottenburger Innenstadt vertreten sind. Das Fördergebiet umfasst Ladenflächen innerhalb der Innenstadt entsprechend der Abgrenzung der Altstadtsatzung.

Der KreisLetter
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Kreis Freudenstadt Montag bis Samstag im kompakten Überblick.

Eigentümer sollen in das Programm einbezogen werden

Auch die Eigentümer leer stehender Ladenflächen sollen in das Programm einbezogen werden. Die Stadt möchte sie über die Möglichkeiten temporärer Nutzungen informieren und weitere Kooperationen ausloten. Pop-up-Stores könnten nach Einschätzung der Stadt neue Zielgruppen ansprechen und im besten Fall den Ausgangspunkt für eine dauerhafte Ansiedlung bilden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es bei Citymanagerin Annabelle Francisco unter Telefon 07472/165-363 oder per E-Mail an annabelle.francisco@rottenburg.de.