Wirtschaft in Horb
: Familienunternehmen macht saubere Sache

Der CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Mack hat mit der Geschäftsleitung der Gebäudereinigung Günter Ott in Horb-Talheim gesprochen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Wie Glasfassaden vom Boden aus gereinigt werden können, erfährt Klaus Mack (Zweiter von rechts) beim Betriebsrundgang von Thomas Ott, Tanja Gebhard und Jonathan Ott (von links).

Büro Mack

Haben Sie schon an den Frühjahrsputz gedacht? Wer das professionell machen lassen will, stößt in der Region schnell auf die Günter Ott Gebäudereinigung aus Horb-Talheim. In einer Mitteilung berichtet das Büro Mack über den Besuch des Abgeordneten.

Die 550 Mitarbeitenden reinigen täglich Fenster, Fassaden, PV-Anlagen, Betriebe, öffentliche Einrichtungen und mehr. „Wir passen uns dem Bedarf unserer Kunden an. Was wir noch nicht können, lernen wir“, sagt Inhaber Thomas Ott beim Betriebsrundgang mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt, Klaus Mack.

Mack fordert mittelstandsfreundliche Gesetze

„Betriebe wie die Günter Ott Gebäudereinigung sind das Rückgrat unserer Wirtschaft: Sie reagieren auf Kundenwünsche, sichern regional Arbeitsplätze und zeigen, warum wir Bürokratie abbauen und Digitalisierung praxisnah gestalten müssen. Für solche Unternehmen brauchen wir mittelstandsfreundliche Gesetze“, sagt Mack.

Gerade diese Branche mit über 2500 Unternehmen und rund 700.000 Beschäftigten steht vor besonderen Herausforderungen: Die Einsatzorte sind dezentral. „Die digitale Zeiterfassung, wie derzeit diskutiert, ist nicht immer umsetzbar. Die Ausstattung der Objekte mit elektronischen Erfassungssystemen scheitert oft an der Größe, der unzureichenden Netzabdeckung oder der fehlenden Zustimmung der Kunden. Unsere Mitarbeiter müssen ihre Arbeitszeit weiterhin händisch dokumentieren können“, sagt die kaufmännische Leiterin Tanja Gebhard. Die Erfassung über private Smartphones ist datenschutzrechtlich problematisch.

Kritisch sieht das Horber Unternehmen den hohen Verwaltungsaufwand bei elektronischen Krankmeldungen und politische Diskussionen über Mindestlohn oder die Abschaffung von Minijobs. „Debatten darüber gehen oft an der Realität vorbei. Wir zahlen über Mindestlohn, fördern Weiterbildung und familiäre Atmosphäre, investieren in Digitalisierung und das Wohl unserer Mitarbeitenden. Wer einen Minijob macht, braucht flexible Arbeitszeiten. Eine Abschaffung könnte Beschäftigung gefährden“, sagt Ott. Die Abschaffung des Bürgergelds hält er für richtig, weil sich Arbeit lohnen müsse.

Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur

Seit seiner Gründung 1968 hat sich der Betrieb zu einem modernen Dienstleister entwickelt. 1993 zog er in einen Neubau mit Blockheizkraftwerk und eigener Solaranlage. Kooperationen wie mit der Erlacher Höhe, energieeffiziente Waschküchen und öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge unterstreichen sein Engagement. „Solche regional verwurzelten Betriebe zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen“, sagt der Abgeordnete Mack.

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