Wirtschaft in Eutingen
: Solararchitektur verbindet Parken und Energiegewinnung

Auf dem Gelände der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) in Diepholz hat die Firma PfefferKnecht aus Eutingen eine außergewöhnliche Photovoltaikanlage realisiert.
Von
red/pm
Eutingen
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Die halbkreisförmig angeordnete PV-Carportanlage auf dem Gelände der PHWT in Diepholz überdacht 90 Pkw-Stellplätze und verbindet Witterungsschutz mit der Erzeugung von Solarstrom.

Die halbkreisförmig angeordnete PV-Carportanlage auf dem Gelände der PHWT in Diepholz überdacht 90 Pkw-Stellplätze und verbindet Witterungsschutz mit der Erzeugung von Solarstrom.

PfefferKnecht
  • PHWT Diepholz erhielt eine halbkreisförmige PV-Carportanlage mit 90 Stellplätzen.
  • Glas-Glas-Module dienen als Dacheindeckung und erzeugen Strom – LED-Lichtbänder sind integriert.
  • Gesamtleistung rund 337 kWp, dazu ein PV-Bikeport für 20 Räder mit 7,3 kWp.
  • Ein Natrium-Ionen-Speicher liefert 100 kW Leistung und 200 kWh Kapazität.
  • Projekt dauerte rund 18 Monate, Bauarbeiten erfolgten in zehnwöchigen Semesterferien.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Für die Hochschule realisierte die PfefferKnecht GmbH unter ihrer Marke Lichtkraft eine halbkreisförmig angeordnete PV-Carportanlage mit 90 überdachten Pkw-Stellplätzen sowie einen zusätzlichen Solar-Bikeport für 20 Fahrräder. Zusammen kommen die Anlagen auf eine installierte Leistung von rund 337 Kilowatt-Peak.

Die rund 1150 Quadratmeter große Carport-Dachfläche ist mit Glas-Glas-Photovoltaikmodulen ausgestattet. Diese übernehmen zugleich die Funktion der Dacheindeckung: Sie schützen die darunter abgestellten Fahrzeuge vor Witterung und erzeugen gleichzeitig Strom. Eine zusätzliche Dachhaut ist nicht erforderlich. Integrierte LED-Lichtbänder ergänzen die Konstruktion.

Ergänzt wird die Anlage durch einen PV-Bikeport für 20 Fahrräder

Besonders ins Auge fällt die halbkreisförmige Anordnung der Überdachungen. Damit verbindet das Projekt die Nutzung vorhandener Parkflächen mit einer eigenständigen architektonischen Gestaltung. Nach Angaben des Unternehmens erforderte die Geometrie eine besonders enge Abstimmung von Tragwerk, Stellplatzraster und Verkehrsführung.

Ergänzt wird die Anlage durch einen PV-Bikeport für 20 Fahrräder mit einer Leistung von 7,3 Kilowatt-Peak. Zum Energiekonzept gehört außerdem ein von einem Projektpartner installierter Natrium-Ionen-Batteriespeicher. Er verfügt über 100 Kilowatt Leistung und eine Kapazität von 200 Kilowattstunden. Die noch vergleichsweise junge Speichertechnologie gilt unter anderem mit Blick auf Zyklenfestigkeit, Alterung und Ladeverhalten bei niedrigen Temperaturen als interessant.

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Gesamte Projektentwicklung dauerte rund 18 Monate

Eine besondere Herausforderung war der enge Zeitplan. Die gesamte Projektentwicklung vom ersten Entwurf über Planung und Bauantrag bis zur Umsetzung dauerte rund 18 Monate. Für die eigentlichen Bauarbeiten stand der bestehende Hochschulparkplatz jedoch nur während der zehnwöchigen Semesterferien zur Verfügung. In dieser Zeit mussten Erd- und Fundamentarbeiten, Stahlbau, Montage der PV-Dächer sowie die Installation der Technik aufeinander abgestimmt werden. Zum Semesterbeginn konnten die Parkflächen wieder freigegeben werden.

PfefferKnecht übernahm nach eigenen Angaben wesentliche Leistungen von Entwurf und baulicher Planung über Bauantrag, Fertigung und Montage bis zur PV-Installation und zum Anschluss der Wechselrichter. Der Batteriespeicher wurde von einem Projektpartner umgesetzt.