Weihnachten in Eutingen: Spannendes Krippenspiel der Kommunionskinder

Die künftigen Kommunionkinder und ihre Geschwister führten das Krippenspiel in der Eutinger Sankt-Stephanus-Kirche auf.
Alexandra FeinlerDie Musik erklang, und die Botschafter, wie sie Gemeindereferentin Martina Speidel nannte, schritten durch die Kirche. „Heute geht’s um euch, denn im Mittelpunkt steht die Geburt eines Kindes, eines ganz besonderen Kindes: des Jesus-Kindes“, erklärte sie.
Und weil zu Weihnachten das Singen gehöre, lud sie zum Mitsingen bei Liedern wie „Tochter Zion“ ein. Dass der heutige Tag mit keinem anderen zu vergleichen sei, wurde den Besuchern sofort deutlich. Denn nach dem Kyrie folgte „Die Weihnachtsgeschichte – Das allererste Weihnachten“.
Sprecherin Theresa Krüger berichtete, dass vor langer Zeit ein Engel (Theresa Schupp) Maria (Nelly Rüth) erschienen war. Diese konnte die frohe Botschaft nicht fassen, musste jedoch mit ihrem Josef (Julian Sökler) weg. Denn der Ansager des Kaisers (Philipp Auracher) verkündete, dass sich jeder in seiner Geburtsstadt zählen lassen müsse. Auf ihrem Weg wurden sie musikalisch von modernen Liedern begleitet.
Originelle Dramaturgie
In Betlehem suchten Maria und Josef eine Unterkunft, wofür sie beim ersten Wirt (Jannik Teufel) anfragten. Dieser befand sich mitten unter den Gottesdienstbesuchern, weshalb jeder gespannt schaute, woher die Stimme kam. Nach dem ersten Wirt wiesen auch der zweite und dritte Wirt (Mats Neumann) das Paar ab. Der dritte hatte jedoch noch einen Stall, und so kam das Kind zur Welt. Vom Band hörten die Zuhörer ein Lied, dass dieses Kind Frieden bringe.
Fünf Engel erscheinen
Die Engel (Nina Auracher, Leni Katz, Lea Krüger, Theresa Schupp und Nele Werner) verkündeten die frohe Botschaft: „Gottes Sohn ist geboren“. Die Hirten antworteten: „Wir haben es gehört. Die Engel irren sich wohl kaum.“ Zur Musik „Wir wollen das Wunder sehen“ zogen die Kinder zur Krippe. So zog Jesus in das Herz aller ein, erfuhren die Zuhörer, und alle Kinder erhielten viel Applaus. Bei diesem Stück wirkten auch Leander Zolltek, Elias Katz, Noel Krüger und Jona Krüger mit.
„Das habt ihr großartig gemacht“, lobte die Gemeindereferentin alle. Sie dankte neben den 15 Kindern auch Theresa Krüger, Corinna Hauler und Marlies Creuzberger für deren Engagement.
Da die Musik der Bläsergruppe mit Tanja Neumann, Birgit und Philipp Auracher so wichtig war, freute sich die Gemeindereferentin sehr über deren Einsatz. Ohne die musikalische Umrahmung zu Liedern wie „Stille Nacht“ wäre das Krippenspiel nicht so schön umrahmt gewesen. Für die Technik war Hans Peter Gsell zuständig, der ebenfalls ein Dankeschön erhielt.
Wer an diesem Abend eine Kerze dabei hatte, konnte sich das Friedenslicht holen. Dieses ist aber auch noch die nächsten Tage in der Kirche verfügbar. Die Fürbitten hatte Martina Speidel dieses Mal anders aufgebaut. Anstatt Bitt-Sätze vorzulesen, gab sie Worte in den Raum. Zu den Begriffen wie „Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung“ konnten sich die Anwesenden Fragen beantworten wie „Wo kommt die Liebe vor?“ oder „Wo fehlt sie?“. Außerdem durfte jedes Kind seine Kollekte in ein Körbchen legen.
Martina Speidel verkündete über den Segen, dass in jedem Herzen ein heller Stern leuchte, wie der in Betlehem und dass sich alle immer daran erinnern, was der Grund dieser Nacht sei.