Waldtag Hörschweiler
: Wenn der Baum auf dem Auto landet

Wie gefährlich es werden kann, wenn bei Fällarbeiten Absperrungen missachtet werden, konnten die Besucher des Waldtags in Hörschweiler eindrucksvoll erleben.
Von
red/pm
Waldachtal-Hörschweiler
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An der Klimawandel-Station informierten sich Gebietsleiter Björn Uerpmann (von links), Amtsleiterin Susanne Kaulfuß, Landrat Andreas Junt, Waldbau-Klimaberaterin Sarah Kubela, Bürgermeisterin Annick Grassi und Ortsvorsteherin Elisabeth Enderle.

An der Klimawandel-Station informierten sich Gebietsleiter Björn Uerpmann (von links), Amtsleiterin Susanne Kaulfuß, Landrat Andreas Junt, Waldbau-Klimaberaterin Sarah Kubela, Bürgermeisterin Annick Grassi und Ortsvorsteherin Elisabeth Enderle.

Jacqueline Frey/Landratsamt
  • Waldtag in Hörschweiler: 17 Stationen informierten anschaulich über Wald und Klima.
  • Demonstration zeigte Fällarbeiten-Gefahr – ein Baum fiel gezielt auf ein Auto.
  • Rund 1000 Besucher nutzten Angebote zu Waldschutz, Wildtieren, Klimawandel und Holzernte.
  • Kinderprogramm mit Märchenerzählerin, Naturkindergarten und Barfußpark begeisterte.
  • Dorfgemeinschaft bewirtete an der Feuerwehrhütte, Wildwurst aus 240 Würsten war gefragt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Baum krachte – in diesem Fall ganz bewusst – auf ein Auto. Von dem Wagen blieb nicht viel mehr als ein Schrotthaufen übrig. Die spektakuläre Demonstration war eine von 17 Stationen, mit denen das Kreisforstamt rund 1000 Besucher in den Wald lockte. Hierüber berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg drehte sich bei strahlendem Sonnenschein alles um den Wald. Die Besucher erfuhren Wissenswertes über Waldschutz und Wildtiere, Klimawandel und Holzernte. Dabei setzte das Kreisforstamt nicht nur auf Information, sondern vor allem auf Anschauung und Mitmachen.

Beim Naturkindergarten wurde gebastelt und geklebt

Wer es ruhiger angehen wollte, konnte beim Waldbaden entspannen oder sich einem Spaziergang mit dem Förster anschließen. Auch für Kinder war einiges geboten. Beim Kreisjagdverband gab es Tiere zu bestaunen, eine Märchenerzählerin nahm die jungen Besucher mit in ihre Geschichten. Beim Naturkindergarten wurde gebastelt und geklebt, außerdem konnte ein kleiner Barfußpark ausprobiert werden.

Unter die Besucher mischten sich auch Landrat Andreas Junt, Bürgermeisterin Annick Grassi und Ortsvorsteherin Elisabeth Enderle. Junt dankte den Mitarbeitern des Kreisforstamts und den beteiligten Kooperationspartnern für die Vorbereitung. Sie hätten „sehr viel Herzblut in diesen Tag gesteckt“. Auch Grassi zeigte sich angesichts der großen Resonanz zufrieden und hob das Engagement der Dorfgemeinschaft Hörschweiler und der Landfrauen hervor.

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Wildschwein zu 240 Würsten verarbeitet

Nach dem Rundgang konnten sich die Besucher an der Feuerwehrhütte stärken. Die Dorfgemeinschaft bot neben Getränken unter anderem Rote Wurst, Grillkäse und Käseburger an. Eine besondere Rolle spielte die Wildwurst: Die örtlichen Jagdpächter hatten dafür ein Wildschwein aus heimischen Wäldern erlegt, das zu 240 Würsten verarbeitet worden war. Kaffee und hausgemachte Kuchen steuerten die Landfrauen bei.