Umzug in Empfingen
: Gruppen zeigen Verbundenheit mit Hohenzollern

Am zweiten Tag des Hohenzollern-Marktes wurde Empfingen buchstäblich von vielen Besuchern überrannt.
Von
Jürgen Baiker
Oberndorf
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Angeführt von mehreren Reitern führte der Umzug durch die Herrengärten, Marktstraße, Mühlheimer Straße zur Hauptbühne beim Weiherplatz.

Jürgen Baiker

Schon bald am Morgen waren die ersten Besucher da, hatte der Alphornklang zur Tagwacht doch viele geweckt.

Die Besucher erwartete am am zweiten Tag des Hohenzollern-Marktes nochmals ein volles Programm. Die Alphornbläser begleiteten den ökumenischen Wortgottesdienst in der St. Georgs-Kirche. Die evangelische und katholische Kirchengemeinden luden anschließend zu Kaffee und Kuchen ein und boten für Kinder eine Mal- und Bastelecke an.

Am Nachmittag gab es einen Festumzug, den sehr viele Festbesucher mit viel Beifall begleiteten. Links und rechts der Umzugsstrecke standen die Besucher oft in mehreren Reihen. So war der Platz vor dem Heimatmuseum bis zum Straßenrand mit Zuschauern voll belegt. Immer wieder war von vielen Zuschauer zu hören: „Kein Vergleich mit der Zuschaueranzahl beim Fasnetsumzug“.

Die Aufstellung war bei der Tälesee-Halle beziehungsweise der Kleintierzuchtanlage. Angeführt von mehreren Reitern ging es durch die Herrengärten, Marktstraße, Mühlheimer Straße zur Hauptbühne beim Weiherplatz.

18 Gruppen zeigten ihr Verbundenheit mit Hohenzollern. Die Amtsträger mit Bürgermeister Ferdinand Truffner und den Gemeinderäten zeigten sich in einem festlichen Outfit. Es folgte der Spielmanns- und Fanfarenzug aus Sigmaringen

Auch die Hohenzollernburg ist zu bewundern

Auf einem Festwagen – ein Oldtimer – konnte man die Hohenzollernburg bewundern.

Die Clique Freundins war auch dabei. Ihre schwarz-weiß-Outfits hatten sie schon beim Treff unterm Narrenbaum während der Fasnet an. Sie wurden von Bürgermeister Ferdinand Truffner gebeten in ihrem Outfit beim Umzug mitzumachen. Dieser Bitte kamen sie gerne nach. Weitere Teilnehmer waren der Musikverein Wilflingen, das Balinger Danzensemble, aus Laiz kam der Spielmanns- und Fanfarenzug. Die Empfinger Kameradschaft Zollerburger des Jahrgange 1971/1973 kam mit einem Festwagen. Sie seien die Kameradschaft des Kaisers.

Heimisch wurde es mit der Trachtenkapelle Empfingen und der Trachtengruppe Empfingen. Der Musikverein Dettingen/Hohenzollern und die dortige Trachtengruppe waren auch dabei. Viele E’pfenger Kinder erfreuten die Zuschauer. Und noch zwei Fanfarenzüge aus Ostrach und Aach bei Dornstetten erfreuten. Eine Augenweide waren die Hechinger Hofdamen. Die Trachtengruppe aus Betra zierte den Schluss des sehenswerten Festumzuges.

Die vielen Hütten und Stände waren dicht umlager

Nach dem Umzug ging das Programm überall weiter. Angesichts der sehr vielen Besucher gab es nirgends mehr ein Durchkommen. Auch die vielen Biertischgarnituren waren alle belegt. Endlich eine Pause machen und das Gesehene auf sich wirken zu lassen. Überall an den kulinarischen Ständen gab es sehr lange Warteschlangen. Die vorgesehenen Programmpunkte in den Bühnen liefen alle von vielen Besuchern mit viel Beifall begleitet ab. Die vielen Hütten und Stände mit sehenswertem Kleinkunstwerk aus Holz und anderen Angeboten waren dicht umlagert.

Die Heimat spielt eine wichtige Rolle

Fazit: Wow. Ob die Macher dieses Hohenzollern-Marktes mit solch einem überwältigenden Erfolg gerechnet haben? Es zeigt sich aber, dass „Heimat“ auch in einer schwierigen Zeit immer noch ein wichtige Bedeutung hat.

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