TuS Ergenzingen
: Wandergruppe erlebt eindrucksvolle Tage im Ahrtal

Bereits zum dritten Mal hat die Wandergruppe des TuS Ergenzingen das Ahrtal besucht. Dieses Mal waren 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei.
Von
red/pm
Rottenburg-Ergenzingen/Ahrtal
Jetzt in der App anhören
Auf dem Sportgelände in Adenau stellte sich die Gruppe zum Foto.

Auf dem Sportgelände in Adenau stellte sich die Gruppe zum Foto.

TuS Ergenzingen
  • TuS-Wandergruppe besuchte erneut das Ahrtal und absolvierte anspruchsvolle Touren.
  • Start in Adenau: Infos zu Vereinen, Geschenk eines Original-WM-Balls an den Kreisvorsitzenden.
  • Wanderungen zur Teufelsley und auf dem Drei-Gipfelweg mit Burg-Einblick und Steinerberghaus.
  • Rotweinwanderweg bis Dernau, Besuch des Weinfests – Gruppe half an einem Bahnübergang.
  • Fluterinnerungsstätte und Winzergenossenschaft besucht, Rückkehr nach Ergenzingen; erneuter Besuch geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit zwei Kleinbussen machten sie sich auf den Weg und erlebten mehrere Tage zwischen anspruchsvollen Touren, Weinbergen und den noch immer sichtbaren Folgen der Flutkatastrophe von 2021.

Erste Station war das Sportgelände in Adenau. Dort informierte Kreisvorsitzender Dieter Sesterheim über die Entwicklung der örtlichen Fußballvereine. Unter anderem wurde in Hönningen mit dem Bau eines neuen Rasenplatzes begonnen, während die bei der Flut stark beschädigte Sportanlage in Bad Neuenahr-Ahrweiler inzwischen wiederhergestellt ist. Karl Schäfer überreichte Sesterheim einen vom Bezirk Nordschwarzwald gestifteten Original-WM-Ball. Anschließend bezog die Gruppe ihr Quartier in Fuchshofen.

Über teils steile Fels- und Waldpfade

Schon am ersten Nachmittag stand eine elf Kilometer lange Rundwanderung von Hönningen zur Teufelsley auf dem Programm. Der größte zusammenhängende Quarzitfelsen Europas beeindruckte die Teilnehmer ebenso wie die Ausblicke über das Ahrtal. Nach rund dreieinhalb Stunden führte der Weg zurück nach Hönningen und zu einem kurzen Besuch der Kirche St. Kunibert.

Deutlich anspruchsvoller wurde es am folgenden Tag auf dem rund 15 Kilometer langen Altenahrer Drei-Gipfelweg. Die Wanderer kamen am Schwarzen Kreuz und am Teufelsloch vorbei und erreichten über teils steile Fels- und Waldpfade den Schrock sowie das auf 531 Metern gelegene Steinerberghaus. Nach insgesamt acht Stunden endete die Tour über Kreuzberg wieder im Ahrtal. Unterwegs erhielten die Ergenzinger auch einen spontanen Einblick in die Burg Kreuzberg, die sich seit 1920 im Besitz der Familie von Boeselager befindet.

Kreis Freudenstadt

Alles Wichtige aus dem Kreis Freudenstadt.

Zum Whatsapp Kanal
Europas größter Quarzitfelsen wurde ebenfalls besucht.

Europas größter Quarzitfelsen wurde ebenfalls besucht.

TuS Ergenzingen

Auch die Folgen der Flut waren immer wieder gegenwärtig. In Altenahr sind zahlreiche Wiederaufbauprojekte im Gang. Mehr als 700 Einzelmaßnahmen gibt es laut Bericht allein in den zwölf Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde. Straßen, Schulen, Sportanlagen und öffentliche Gebäude werden erneuert oder neu errichtet.

Die Arbeiten in der Ahr dauern an.

Die Arbeiten in der Ahr dauern an.

TuS Ergenzingen

Am dritten Tag führte die Tour auf den bekannten Rotweinwanderweg. Von Altenahr aus wanderten die Teilnehmer über die Burgruine Are und durch die Weinberge in Richtung Dernau. Dort besuchte die Gruppe am Abend das Weinfest. Für Aufregung sorgte zuvor ein Wohnmobil, das auf einem Bahnübergang stehen geblieben war. Gemeinsam mit einem Bahnmitarbeiter hoben Mitglieder der Gruppe eine Schranke an, sodass das Fahrzeug weiterfahren konnte.

Im kommenden Jahr soll es wieder ins Ahrtal gehen

Zum Abschluss besuchten die Wanderer die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr sowie die Fluterinnerungsstätte zwischen Dernau und Walporzheim. Fotos und Videos vom Juli 2021 machten das Ausmaß der Katastrophe noch einmal deutlich. Die Ausstellung hinterließ bei der Gruppe einen tiefen Eindruck.

Gegen 18 Uhr kehrten die Teilnehmer schließlich nach Ergenzingen zurück. Für die Wandergruppe steht bereits fest: Auch im kommenden Jahr soll es wieder ins Ahrtal gehen.