Stadtjugendring Rottenburg
: Ferienbetreuung künftig auch in Neustetten

Der Stadtjugendring Rottenburg weitet seine Ferienbetreuung auf die Gemeinde Neustetten aus. Das neue Angebot soll bereits in den kommenden Herbstferien starten.
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red/pm
Neustetten
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SJR-Vorsitzender Pietro Scalera (von links), die stellvertretende SJR-Vorsitzende Cornelia Ziegler-Wegner (Gemeinderätin und stellvertretende Ortsvorsteherin in Ergenzingen), der stellvertretende SJR-Vorsitzende Joachim Herbst (Gemeinderat und ehrenamtlicher OB-Stellvertreter) sowie Neustettens Bürgermeister Gunter Schmid freuen sich auf die Zusammenarbeit.

SJR-Vorsitzender Pietro Scalera, die stellvertretende SJR-Vorsitzende Cornelia Ziegler-Wegner (Gemeinderätin und stellvertretende Ortsvorsteherin in Ergenzingen), der stellvertretende SJR-Vorsitzende Joachim Herbst (Gemeinderat und ehrenamtlicher OB-Stellvertreter) sowie Neustettens Bürgermeister Gunter Schmid freuen sich auf die Zusammenarbeit.

sjr
  • Stadtjugendring erweitert Ferienbetreuung auf Neustetten – Start bereits in den Herbstferien.
  • Ziel ist Entlastung von Familien und Hilfe beim künftigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
  • Anspruch gilt zunächst für Erstklässler, jährlich kommt eine Stufe hinzu bis Klassen eins bis vier.
  • Neustetten setzt auf Kooperation, da eigener Bedarf gering ist und ein eigenes Angebot nicht trägt.
  • Stadtjugendring koordiniert über Cristina Dierberger; weitere Unterstützung von Bund und Land nötig.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine entsprechende Vereinbarung haben Neustettens Bürgermeister Gunter Schmid und der Vorsitzende des Stadtjugendrings Rottenburg, Pietro Scalera, unterzeichnet.

Die Kooperation soll Familien während der Ferien entlasten und die Gemeinde zugleich bei der Umsetzung des künftigen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung unterstützen. Dieser wird schrittweise eingeführt und gilt zunächst für Kinder der ersten Klassen. In jedem weiteren Schuljahr kommt eine Jahrgangsstufe hinzu. Ab dem Schuljahr 2029/30 sollen alle Grundschulkinder der Klassen eins bis vier einen entsprechenden Anspruch haben. Dieser umfasst grundsätzlich auch die Ferienzeiten.

Ein eigenes Angebot ist nicht vertretbar

Für die Kommunen bedeutet dies, zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen sowie Personal, Räume und finanzielle Mittel bereitzustellen. Neustetten setzt dabei nun auf die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring.

„Es ist eine gute Sache, dass der Stadtjugendring die Ganztagesbetreuung in den Ferien für die Gemeinde Neustetten übernimmt“, erklärt Bürgermeister Gunter Schmid. Derzeit gebe es in der Gemeinde nur einen sehr geringen Betreuungsbedarf. Ein eigenes Angebot vorzuhalten, sei deshalb aus verschiedenen Gründen nicht vertretbar. Umso dankbarer sei die Gemeinde für die Kooperation.

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Der Stadtjugendring ist bereits im Rottenburger Stadtgebiet in der Ferienbetreuung aktiv. Die Koordination liegt bei Cristina Dierberger, Geschäftsstelle und Koordinatorin des Stadtjugendrings.

Dessen Vorsitzender Pietro Scalera sieht in der Zusammenarbeit eine wichtige Entwicklung. „Die Kommunen haben es mit diesem Rechtsanspruch nicht einfach. Aber ich denke, für die Vereine und Angebote ist das eine große Bereicherung.“ Für eine dauerhafte Umsetzung sei allerdings weitere Unterstützung notwendig. „Wir brauchen auf jeden Fall noch mehr Unterstützung vom Bund und vom Land. Aber wir sind auf dem richtigen Weg“, so Scalera.

Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten

Ferienbetreuung soll dabei nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Sie bietet Kindern zugleich Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, Sport, Kreativität und Begegnung. Mit dem Start in den Herbstferien wollen Neustetten und der Stadtjugendring nun Erfahrungen sammeln und das Angebot mit Blick auf den wachsenden Ganztagsanspruch weiterentwickeln.