Schule St. Klara
: 700 Stühle aus Rottenburg für Schulen in der Ukraine

Gut erhaltene Schulmöbel aus Rottenburg sollen künftig Schülerinnen und Schülern in der Ukraine zugutekommen.
Von
red/pm
Rottenburg
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Claudia Müller von der Schule Sankt Klara übergibt symbolisch einen der gespendeten Schülerstühle an Ulrich Hirsch vom Gustav-Adolf-Werk. Beim Beladen des Lastwagens half neben Ehrenamtlichen des GAW auch Schulhausmeister Schick mit.

Claudia Müller von der Schule Sankt Klara übergibt symbolisch einen der gespendeten Schülerstühle an Ulrich Hirsch vom Gustav-Adolf-Werk. Beim Beladen des Lastwagens half neben Ehrenamtlichen des GAW auch Schulhausmeister Schick mit.

Schule St. Klara
  • Schule Sankt Klara spendet rund 700 Schülerstühle für Schulen in der Ukraine.
  • Vermittlung über das Gustav-Adolf-Werk Württemberg, Transport nach Chmelnitzkyj.
  • Es ist der 19. Hilfstransport in diesem Jahr und der 87. Lkw seit Kriegsbeginn.
  • Stadt Stuttgart trägt einen Großteil der über 7000 Euro Transportkosten – eigene Spendenprüfung.
  • Weitere Schulen gaben Fahrräder, Spielzeug, Schulranzen und eine Solaranlage; gemeinsames Friedensgebet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Schule Sankt Klara hat vor allem rund 700 Schülerstühle für einen Hilfstransport gespendet. Anlass war die Neuausstattung zahlreicher Klassenräume mit neuen Möbeln. Für die noch intakten bisherigen Stühle suchte Claudia Müller aus dem Schulleitungsteam nach einer sinnvollen weiteren Verwendung.

Die Vermittlung übernahm das Evangelische Gustav-Adolf-Werk (GAW) Württemberg. Die Möbel wurden in einen bereits geplanten Hilfstransport in die Stuttgarter Partnerstadt Chmelnitzkyj aufgenommen.

Der 19. Hilfstransport in diesem Jahr

Ehrenamtliche Helfer und Mitglieder der Schulgemeinschaft packten beim Beladen des Lastwagens mit an. Die Schule Sankt Klara war dabei die fünfte Ladestation des GAW-Trucks. Nach Angaben des Hilfswerks handelt es sich um seinen 19. Hilfstransport in diesem Jahr und bereits den 87. Lastwagen, der seit Beginn des Krieges in die Ukraine geschickt wurde.

Die Kosten für den Transport belaufen sich auf mehr als 7000 Euro. Einen Großteil davon übernimmt die Stadt Stuttgart. Die Schule Sankt Klara prüft zudem eine eigene Spendenaktion, um sich an den Kosten zu beteiligen. Andere Schulen aus der Region steuerten unter anderem Fahrräder, Spielzeug, Schulranzen und eine Solaranlage zu dem Transport bei.

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In sehr bewegten und herausfordernden Zeiten

„Wir hoffen, dass dieses Mobiliar noch viele Jahre die Möglichkeit der Bildung bietet – gerade in sehr bewegten und herausfordernden Zeiten“, wird Müller in der Mitteilung zitiert. Bildung sei ein Grundrecht, und die Schule freue sich, dazu einen Beitrag leisten zu können.

Projektleiter Ulrich Hirsch bezeichnete die gemeinsame Hilfsaktion katholischer und evangelischer Gemeinden für orthodoxe Gemeinden und Einrichtungen als „gelebte, angewandte Ökumene“. Vor Beginn der Beladung wurde gemeinsam ein Friedensgebet gehalten.