Ortsgrenze Empfingen – Dettensee: Historischer Grenzstein von 1847 steht

Der Grenzstein wurde neu gesetzt.
Jürgen BaikerEmpfingen und die Ortschaft Dettensee haben dafür die Kosten in Höhe von circa 3000 Euro je zur Hälfe übernommen. Die Firma Schweizer Naturstein erhielt den Auftrag zur Restaurierung beziehungsweise Neusetzung. Am Montag vergangener Woche war es soweit. Albert Pfeffer, Hobbyhistoriker und der Heimat sehr verbunden, hat sich bereits vor rund fünf Jahren, also vor der Pandemie, bemüht den alten Grenzstein, der inzwischen mehrfach angefahren wurde, ersetzen zu lassen.
Mit dem damaligen Bürgermeister von Empfingen, Albert Schindler, nahm er Kontakt auf. Nach ersten Gesprächen verlief die gewünschte Aktion im Sande.
Jetzt ging es anscheinend richtig schnell
Jetzt ging es anscheinend ziemlich schnell. Die Ortschaft Dettensee und Empfingen verständigten sich. Die Kosten wurden je zur Hälfte übernommen. Dass es ein wichtiges gemeinsames Projekt der Ortschaft Dettensee und der Gemeinde Empfingen war, zeigte sich durch die Anwesenheit von Ortsvorsteher Tobias Hellstern, Ortschaftsrat Frank Bernhardt, Bürgermeister Ferdinand Truffner aus Empfingen, Ortsbaumeister Jochen Seibold, Albert Pfeffer, und von der Firma Schweizer Gabi Schweizer, die mit ihrem Mitarbeiter den Grenzstein gesetzt hatte.

Vertreter aus Dettensee und Empfingen freuen sich über das Ereignis.
Foto: Jürgen BaikerAlbert Pfeffer stellte fest: die Geschichte der Väter darf man in der neuen Zeit nicht ignorieren. Der neue Grenzstein besteht aus rotem Schwarzwälder Sandstein. Auf der Seite Richtung Dettensee ist ein D eingemeißelt, auf der Seite Richtung Empfingen ein E und die Jahreszahl 1847.
Einfassung aus Pflaster soll den Grenzstein schützen
Der Grenzstein erhält noch eine Einfassung aus Pflastersteinen um zu verhindern, dass er wieder umgefahren wird.