Ortschaftsrat Talheim: Bisher keine tragfähigen Antworten erhalten

Auch zum Thema Friedhöfe gab es in der Bürgerfragestunde des Ortschaftsrats Talheim eine Nachfrage. (Archivfoto)
Peter Morlok- Bürgerfragestunde im Ortschaftsrat Talheim: Anregungen und Fragen wurden diskutiert.
- Vorschlag von Irmgard Klink: ein jährlicher Neubürgerempfang für besseren Kontakt.
- Tempo 30 in der Laurentiusstraße bleibt offen – dieses Jahr keine Verkehrsschau.
- Ortsvorsteher Anton Ade: bisher keine tragfähigen Antworten aus den Gremien.
- Friedhöfe: Verwaltung ist zuständig, ein Baumfeld am Talfriedhof wird geprüft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Diese finden meist im Rahmen des öffentlichen Teils der Ortschaftsratssitzung statt. Hier kommen Anregungen auf den Tisch, aber auch Fragen, die einzelnen Bürgern auf den Nägeln brennen, können direkt vor Ort erörtert werden. So auch in der jüngsten Sitzung des Talheimer Ortschaftsrats.
Irmgard Klink regt an, einmal im Jahr eine Art Neubürgerempfang zu veranstalten. „Neubürger tun sich schwer, Kontakt zu finden“, stellte sie fest und vertrat die Ansicht, dass die landläufige Meinung: „Im Dorf kennt man sich“ nicht immer stimmt. „Da zieht jemand neu her und zwei Straßen weiter kennt man den schon nicht mehr“, musste sie feststellen. Ortsvorsteher Anton Ade versprach ihr, diesen Vorschlag mit den Vereinen zu besprechen und das Ganze entsprechend zu prüfen.
In diesem Jahr keine Verkehrsschau mehr
Der Talheimer Christian Mitschke, ein Anwohner der Laurentiusstraße, der seit Jahren nicht müde wird, auf die teils katastrophale Verkehrssituation in der engen, meist zugeparkten Hauptdurchgangsstraße von Talheim hinzuweisen, wollte wissen, ob man denn die letzte Ortschaft war, die Tempo 30 für ihre Hauptdurchfahrtsstraße angemeldet habe. Ortsvorsteher Ade konnte auf diese Frage mehr oder weniger nur mit der Schulter zucken und sagen, dass er keine Ahnung habe. „Ich habe diesbezüglich mehrfach in den Gremien nachgefragt und bisher keine tragfähigen Antworten erhalten“, musste er eingestehen.
Was er zum Thema verbindlich sagen konnte, war, dass in diesem Jahr keine Verkehrsschau mehr stattfindet und deshalb (vermutlich) auch die Tempo-30-Markierungen nicht aufgebracht werden.
Für die Friedhöfe ist die Verwaltung zuständig
Klaudia Ade fragte, wer für die Friedhöfe zuständig ist, denn sie wollte wissen, ob man am Talfriedhof nicht auch ein Baumfeld anlegen könne.
Anton Ade sagte dazu, dass für die Friedhöfe grundsätzlich die Verwaltung zuständig sei, er aber die Meinung vertrete, dass man nicht auf jedem Friedhof im Stadtgebiet jede Art von Grabfeldern anbieten müsse. „Wir sind hier in der Horber Gesamtstadt bei dieser Konzeption auf einem guten Weg“, so die Einschätzung des Kommunalpolitikers Ade, der auch im Horber Gemeinderat sitzt.
