Neues Schuljahr: RP Tübingen - Mehr Schüler und nahezu alle Lehrerstellen besetzt

Der erste Schultag nach den Ferien steht unmittelbar bevor.
Patrick Pleul/dpa- Zum Schuljahresstart 2026/2027 sind nahezu alle Lehrerstellen im Bezirk besetzt.
- An Grundschulen und Primarstufe wurden 258 Stellen vergeben – 124,5 am Gymnasium.
- Zuwächse gibt es bei Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und SBBZ; Rückgänge an Haupt- und Werkrealschulen.
- Erwartet werden rund 240.820 Schülerinnen und Schüler, davon 17.381 neue Erstklässler.
- Neu sind Juniorklassen an 40 Grundschulen, zudem wird das neunjährige Gymnasium weiter ausgerollt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nahezu alle verfügbaren Stellen für Lehrkräfte konnten besetzt werden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Regierungsbezirk weiter an.
Alle verfügbaren Stellen für wissenschaftliche Lehrkräfte seien besetzt worden, teilt das Regierungspräsidium mit. Allein an Grundschulen und in der Primarstufe der Gemeinschaftsschulen konnten 258 Stellen vergeben werden. Hinzu kommen unter anderem 55 Stellen an Realschulen, 80,5 in den Sekundarstufen der Gemeinschaftsschulen und 124,5 Stellen für gymnasiale Lehrkräfte. Besonders erfolgreich verlief die Suche im Bereich der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit 75 besetzten Stellen. An den Beruflichen Schulen kamen 123,5 Lehrkräfte-Stellen hinzu.
Alle verfügbaren Stellen besetzt
Für Fachlehrkräfte und technische Lehrkräfte wurden an allgemeinbildenden Schulen weitere 117 und an Beruflichen Schulen 27 Stellen besetzt. Im Rahmen des neuen Sprachförderkonzepts „Sprachfit“ kamen 72 Stellen hinzu. Weitere 276 Stellen tragen befristet zur Unterrichtsversorgung bei.
„In Zeiten großer Bildungsherausforderungen ist es ein gutes Signal, dass wir zum Schuljahresbeginn nahezu alle verfügbaren Stellen besetzen konnten“, erklärt Abteilungspräsidentin Susanne Pacher. Positiv bewertet sie auch die Resonanz auf die seit August vergüteten Anpassungslehrgänge für Lehrkräfte mit ausländischen Studienabschlüssen. Die Zahl der Bewerber hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
An den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk werden rund 240.820 Schülerinnen und Schüler erwartet – 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders deutlich wächst die Zahl an den Gymnasien um 3,3 Prozent. Auch Gemeinschaftsschulen und sonderpädagogische Einrichtungen verzeichnen Zuwächse. Rückläufig sind dagegen die Schülerzahlen an Haupt- und Werkrealschulen sowie leicht an den Beruflichen Schulen. 17.381 Kinder beginnen die erste Klasse, 1,7 Prozent mehr als im vergangenen Schuljahr.
Kinder gezielt auf den Schuleinstieg vorbereiten
Neu sind außerdem Juniorklassen an 40 Grundschulen. Sie sind der ersten Klasse vorgeschaltet und sollen Kinder gezielt auf den Schuleinstieg vorbereiten.
Auch das neunjährige Gymnasium wird weiter ausgerollt. Nach den Klassen 5 und 6 wird nun erstmals auch die siebte Klasse nach der neuen G9-Stundentafel unterrichtet. Dazu gehören neue Elemente der Demokratiebildung und an vielen Gymnasien ein individuelles Schülermentoring.
