Narrengilde Göttelfingen
: Vorstands-Duo ist trotz Regens zufrieden

Bei der Schulhofhocketse der Narrengilde Göttelfingen waren die kreativen Deko-Ideen der Hopfenzopfler wieder sehr gefragt.
Von
Alexandra Feinler
Oberndorf
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Die Göttelfinger Hopfenzopfler rund um das Vorstandsduo (Mitte) Stephan Wolfersperger und Sandra Pejic kreierten bei der Schulhofhocketse wieder kreative Hopfenkränze und Deko aus Naturmaterialien.

Feinler

Selbst das Essen genoss Heike Raible nur so nebenbei, lagen vor ihr doch wieder eine Hopfen-Stränge. Diese verwandelten die Frauen rund um Gruppenführerin Katja Frank zu Kränzen, arbeiten sie in Tischgestecke ein und lassen der Kreativität freien Lauf.

„Wir haben dieses Jahr wieder einige Helfer, die schon seit heute morgen fleißig am Schaffen sind“, erklärt die gebürtige Göttelfingerin. Sie freue sich, dass ihre Gruppe jedes Jahr aufs Neue so tolle Ideen habe. Dieses Mal gab es eine Laterne, die mit Naturmaterialien versehen wurde. Und wer den Hopfen nicht zuhause haben wollte, erhielt auch Deko-Artikel mit anderen Naturmaterialien. „Wir wollen eine breite Auswahl anbieten“, beschreibt die Gruppenleiterin und dankt allen fleißigen Helferinnen und Spendern.

Der Hopfen ist kleiner als die Jahre zuvor

Die Hopfen hat auch dieses Mal Herbert Raible aus Hochdorf, Ebhausen, Baisingen, Talheim, Öschelbronn, Rohdorf und aus Göttelfingen zusammengetragen. Bei seinen eigenen Hopfensträngen stellte er schon fest: „Dieses Jahr ist der Hopfen kleiner als die Jahre zuvor. Woran das liegt, weiß ich nicht.“ Den Hopfen hatte er am Samstag- und Sonntagmorgen frisch geholt, beschreibt der Göttelfinger: „Wenn er zu lange liegt, wird er lahm. Eigentlich hätte man den Hopfen schon vergangene Woche ernten sollen. Es ist allerhöchste Zeit, sonst wird der braun.“

Die Erfahrung zum Hopfen bringen die Göttelfinger Ehrenamtlichen mit, denn schon seit vielen Jahren wird der Brauch gepflegt. Herbert Raible erinnert sich zurück: „Als meine Frau die Gruppenleitung der Hopfenzopfler übernommen hatte, pflanzten wir daheim Hopfen an, denn man kann ja nicht die Hopfenzopfler anführen und keinen eigenen Hopfen haben.“ Seither ernten die Raibles, wie einige andere treue Hopfen-Unterstützer, jährlich die Pflanzen. Ein Erfolg, was am Samstagabend beim Fest im Göttelfinger Schulhof zu spüren war.

Wer über das große sechs auf zwölf Meter Zelt auf das Festgelände kam, konnte nicht nur am langen Essens- und Getränkestand die beliebten Göckele, Schupfnudle und Essen auf die Hand mitnehmen – zur Rechten, unter dem kleineren Zelt wurden auf Biertischen die Hopfengebinde ausgestellt. Die Kränze hingen nicht lange an den Stangen und waren im Nu weg.

Das Vorstandsduo mit Sandra Pejic und Stephan Wolfersperger war mehr als zufrieden: „Der Start ist super. Das Wetter spielt mit, wenn es so weitergeht, dann können wir eine gute Bilanz ziehen.“ Auch als es leicht zu tröpfeln begann, kamen immer mehr und mehr Gäste auf das Gelände.

Martin Wehle und seine 22 Musiker von „Black and White“ aus Talheim traten mit Liedern wie „A gay Ranchero“ und „Be my day“ auf. Starken Applaus erhielten sie auch für „Sofia“ und „Summer of 69“ – wenn auch der Regen an diesem Abend dem späten Sommer einen Strich durch die Rechnung machte. Doch das Vorstandsduo zeigte sich weiterhin zufrieden mit dem Start.

Rund 150 Helfer-Dienste vom Aufbau bis zum Abbau

Am Sonntag trat der Musikverein Aistaig zum Frühschoppen auf. Rund 150 Helfer-Dienste wurden vom Aufbau am Freitag bis zum Abbau besetzt. Gute Rückmeldungen erhielt das Vorstands-Duo, weshalb sich die Organisatoren auch dieses Jahr wieder einig waren: „Das Fest wurde gut wahrgenommen und es war wieder schee – denn bei der NGG ischs immer schee.“

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