Micic führt künftig die WFG
: „Kennt die wirtschaftlichen Strukturen unserer Region“

Der Horber Wirtschaftsförderer Dejan Micic wird Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Er folgt im März auf Jochen Protzer, der in den Ruhestand wechselt.
Von
red
Horb am Neckar/Kreis Freudenstadt
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(ohne Überschrift): Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Micic Dejan Rathaus  Horb 26.5.2023.Bild: Karl-Heinz Kuball

Der Horber Wirtschaftsförderer Dejan Micic tritt im Frühjahr kommenden Jahres die Nachfolge von Jochen Protzer an und wird Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordschwarzwald.

Karl-Heinz Kuball (Archiv)
  • Dejan Micic wird Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG).
  • Er folgt im März auf Jochen Protzer, der in den Ruhestand tritt.
  • Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung wählten ihn nach einem mehrstufigen Verfahren.
  • Micic ist seit 2021 Wirtschaftsförderer in Horb und leitet seit 2023 das Technologiezentrum Horb.
  • Landräte betonen seine Regionalkenntnis sowie Fokus auf Innovation, Netzwerke und Kooperation.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dejan Micic wird Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Der Aufsichtsrat der Gesellschaft sprach sich in einer Sondersitzung für den Bewerber aus. Die Gesellschafterversammlung bestätigte die Entscheidung. Micic folgt auf Jochen Protzer, der zum 31. März in den Ruhestand tritt.

Frühzeitig Klarheit schaffen

Der Entscheidung war ein mehrstufiges Auswahlverfahren vorausgegangen. Auf die bundesweite Ausschreibung waren zahlreiche Bewerbungen eingegangen. Nach einer Vorauswahl und persönlichen Gesprächen hatte der Findungskreis 2 Kandidaten für die abschließende Vorstellung vor Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung vorgeschlagen.

„Mit der heutigen Entscheidung schaffen wir frühzeitig Klarheit für die weitere Führung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Dejan Micic kennt die wirtschaftlichen Strukturen unserer Region, die Unternehmen und die kommunalen Partner aus seiner bisherigen Tätigkeit sehr gut. Gleichzeitig hat er in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er neue Themen aufgreifen, Netzwerke entwickeln und unterschiedliche Akteure zusammenbringen kann“, erklärt Landrat Helmut Riegger, Vorsitzender des Aufsichtsrats der WFG. „Die WFG ist für die kommenden Jahre strategisch gut aufgestellt und wirtschaftlich stabil. Darauf kann die neue Geschäftsführung aufbauen und zugleich eigene Akzente setzen.“

Seit 2021 Wirtschaftsförderer in Horb

Micic ist seit 2021 Wirtschaftsförderer der Stadt Horb und seit 2023 Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb sowie Clustermanager des Unternehmensnetzwerks Innonet Kunststoff. In diesen Funktionen beschäftigt er sich insbesondere mit Innovations- und Technologietransfer, Unternehmensnetzwerken, Gründungsförderung und Transformationsfragen. Die Arbeit der WFG kennt er zudem aus seiner Tätigkeit im Fachbeirat der WFG, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist.

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Landrat Junt sieht wichtige Weichenstellung

Freudenstadts Landrat Andreas Junt, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, sieht in der anstehenden Übergabe auch eine wichtige Weichenstellung für die Region: „Unsere Unternehmen stehen mitten in tiefgreifenden Veränderungen – von Digitalisierung und Automatisierung über Fachkräftesicherung bis hin zu neuen Technologien und Märkten. Dafür brauchen wir eine Wirtschaftsförderung, die weiterhin nah an den Unternehmen arbeitet und gleichzeitig die Kräfte in der gesamten Region bündelt. Dejan Micic bringt dafür regionale Verankerung und einen ausgeprägten Blick für Innovation und Kooperation mit.“

Micic freut sich auf die neue Aufgabe: „Die wirtschaftliche Stärke des Nordschwarzwalds beruht ganz wesentlich auf seinen mittelständischen Unternehmen, seinen Kompetenzen und Menschen, die bereit sind, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte gemeinsam mit dem Team der WFG und unseren Partnern daran arbeiten, Unternehmen bei Transformation und Wachstum konkret zu unterstützen, neue Zukunftsthemen für die Region zu erschließen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft weiter zu stärken.“