Ehrenamtlicher Einsatz
: Salzstetter Dorfweihnacht lockt viele Besucher

Illuminierter Dorfplatz platzt aus allen Nähten. Ortsvorsteher Hassel: Lob für Ehrenamtliche der Dorfgemeinschaft.
Von
Walter Maier
Oberndorf
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Glanzvoll strahlt das Salzstetter Weihnachtsdorf. Der Dorfplatz platzt aus allen Nähten.

Walter Maier

Im weihnachtlich-stimmungsvollen Flair auf dem proppenvollen Dorfplatz bei der Kirche genossen hunderte Besucher das Miteinander bei der zweiten Salzstetter Dorfweihnacht.

Dank der Initiative der Familien Markus Fischer und Marius Fischer mit Freunden ist der Advent-Hock als Einstimmung auf das Christfest sehr erfolgreich verlaufen. Inzwischen trägt die Dorfgemeinschaft mit zahlreichen Ehrenamtlichen das auf Privatinitiative entstandene große Fest.

Was die weihnachtlichen Dekorationen anbelangt, haben die Organisatoren nochmals eine Schippe draufgelegt. Lichterketten-Oldtimer Traktoren umrahmten die illuminierte Festmeile. Nikolaus Kurt Geiger und Knecht Ruprecht Sabine Ade beschenkten die Kinder. Die beliebten Krautschupfnudeln kredenzte der Verschönerungsverein mit Hubert Teufel, Bernd Spohn, Ortsvorsteher Friedrich Hassel mit Frau Beate. Felix Kneißler verantwortete nicht nur den Wurststand, sondern steuerte auch den Streichelzoo für Kinder bei. Waffel-, Glühwein- und Bierstand ergänzten das Angebot.

Holzkunst-Version der Schwarzwald-Marie

Der Salzstetter Hobby-Künstler Reiner Rottenburger präsentierte heimische Waldtiere über Kerzen und Sterne aus Holz bis zu Engel-Figuren. Der 69-Jährige erweckte Aufmerksamkeit mit seiner Holzkunst-Version der Schwarzwald-Marie mit Mann und Tannenbaum. Hobbykünstler Friedemann Ade aus Oberwaldach offerierte weihnachtliche Dekorationen, Leuchten, Lichterketten und schmucke Rentiere. Ade steuerte auch drei Feuertonnen mit Stehtischen bei. Krippen und zierliche Lampen aus Epoxidharz stellten die Salzstetter Karl-Heinz „Mulatz“ und Hanne Schneider aus und stellten eine Krippe für eine Versteigerung zur Verfügung.

„Dieses Jahr stiften wir den Festerlös wieder für einen guten Zweck. Dieser kommt Luftikus in Baiersbronn und dem Hospiz in Nagold zugute.“, bekräftigt Cheforganisator Markus Fischer. Der promovierte Arzt Markus Stiletto, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, stellte die seit zehn Jahren bestehende Luftikus-Einrichtung mit zehn Plätzen in Baiersbronn für langzeitbeatmete und intensivpflegebedürftige Kinder vor: „Über 40 Mitarbeiter betreuen momentan sieben schwerkranke Kinder.“

Die psycho-soziale Mitarbeiterin Marlene Friedrich stellte das Nagolder St. Michael Hospiz vor, das Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Beide Spenden-Adressaten bestätigten, dass sie auf Spenden angewiesen sind, weil die Krankenkasse nicht alle Leistungen erbringen. „Voraussichtlich wird der Festerlös höher sein wie bei der Premiere im Vorjahr mit 1250 Euro für das DRK Waldachtal und die Katharinenhöhe.“, meint Dagmar Fischer.

Das Organisationsteam mit Markus und Dagmar Fischer, Marius und Kim Fischer, Anja Zmauc und Freundeskreis verdiente sich Anerkennung ebenso wie die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Organisatoren denken auch an Bedürftige

Ortsvorsteher Friedrich Hassel zeigte sich wie die Besucher hellauf begeistert: „Das ist unser Salzstetten, wie es leibt und lebt.“ Respekt zollt er allen Protagonisten: „Die Familien Fischer hatten eine geniale Idee und viele Ehrenamtlichen packen selbstverständlich und tatkräftig mit an. Und die Bevölkerung nimmt das Angebot dankend an und genießt das vorweihnachtliche Fest in gemütlicher und froher Atmosphäre. Ein herzliches Vergelts Gott allen Beteiligten.“ Ortsvorsteher Hassel lobte, dass die Organisatoren auch an Bedürftige denken: „Mit der Spende des gesamten Erlöses für zwei gute Zwecke wird darüber hinaus auch anderen eine Freude bereitet.“

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