Lebenslust-Tag in Tumlingen: Reizvolle Landschaft des Waldachtals begeistert

Radeln und Wandern nach Herzenslust.
Walter MaierWandern, Radeln und kulinarische Genüsse hat in Tumlingen wieder eine tolle Resonanz erfahren. Das Event „Landschaft, Leute, Lebenslust“ trifft den Zeitgeist.
Daher beteiligten sich Jung und Alt und viele Familien und erlebten einen wunderschönen Sonntag. „Schätzungsweise waren es wieder an die 1000 Teilnehmer“, bilanziert Tumlingens Ortsvorsteher Waldemar Schander, zugleich Vorsitzender des Veranstalters, der Freunde & Förderer Tumlingen mit seinen 75 Mitgliedern. An acht Stationen wurden vielfältiges Essen, Trinken, Sport und Spiel geboten.
Kulinarisch verwöhnen ließen sich die Teilnehmer vom Sportverein, Kinderbildungszentrum, Schwarzwaldverein, Gesangverein Harmonie, Schützenverein Edelweiß, Heimatliebhaber-Verein Quellbach und Freunde & Förderer Tumlingen. Auch der Eiswagen aus Dornstetten wurde gut frequentiert. Wie Schander berichtet, erfreuten sich die acht Stationen über großen Zulauf: „Alle Angebote waren nahezu ausverkauft.“
Die Radfahrer gehen auf die Südroute
Während die Wanderer sich auf der 11,4 Kilometer langen Seen-Runde auf dem Heimatweg vom Waldsee Lützenhardt, dem Sandbühlsee Hörschweiler und dem Tumlinger See als auch von der reizvollen Landschaft des Waldachtals verzaubern ließen, konnten die erstmals willkommenen Radfahrer auf der 17,1 Kilometer langen Südroute entspannt neue Blickwinkel entdecken.
An den kulinarischen Zwischenstopps nutzten viele die Zeit zu zwanglosen Gesprächen und guten Begegnungen. Wenn auch die Sonne fehlte, wenigstens blieb es weitgehend trocken. Am Start zählten Reinhold Matteis und Kurt Kübler an die 300, doppelt so viele Anmeldungen wie im Vorjahr.
Die Abschluss-Veranstaltung des Sportvereins auf dem Dorfplatz war mit hunderten von Besuchern vollständig besetzt. Im Pavillon spielte das Harmonikaorchester Salzstetten-Tumlingen unter Leitung von Birgitt Schittenhelm mit Verwöhn-Titeln aus der West Side-Story und Hits aus den 1980er Jahren bis zum „Hallelujah“ von Leonard Cohen zur Unterhaltung auf. Die Kinder der musikalischen Früherziehung Salzstetten/Tumlingen wurden für ein mit Kazoos begleitetes Lied und einen Tücher-Tanz ebenso mit viel Beifall belohnt.
Rundum zufrieden zeigte sich ein strahlender Fördervereins-Vorsitzender Waldemar Schander, der neben den Aktivitäten der Vereine und Organisationen, den beteiligten Wanderern und Radfahrern sowie dem Harmonikaorchester auch seine Vize-Vorsitzende Desirée Knebel als Hauptorganisatorin sehr lobte. Matthias Saier aus Salzstetten „staubte“ bei der Trikotverlosung das unterschriebene VfB Stuttgart-Trikot ab.
Die größte Veranstaltung des Jahres
Fazit: Es hat sich mehr als gelohnt, sich zu Fuß oder mit dem E-Bike für Stunden oder den ganzen Tag über auf den Weg zu machen, um Waldachtal zu erkunden und mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sich obendrein mit Kulinarischem zu beglücken. Unter die „sportlichen“ Teilnehmer mischten sich auch Einheimische und Gäste, die sich ganz entspannt bei einem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen nette Gespräche führen wollten. Die größte Veranstaltung des Jahres 2025 in Tumlingen wurde wieder zu einem Volltreffer, zu einem tollen Gemeinschaftserlebnis.
Stimmen zum Event
Waldemar Schander, Ortsvorsteher Tumlingen, meint: „Ich denke, der Wandertag ist eine gute Werbung für das Waldachtal und unsere Vereine.“
Elisabeth Enderle, Ortsvorsteherin in Hörschweiler: „Schön, dass dieser idyllische Platz bei unserer Feuerwehrhütte in Hörschweiler so gut genützt wird.
Gebhard Weissgerber, Cresbachs Ortsvorsteher fand den Wander- und Radlertag 2025 super: „Hier waren Land und Leute unterwegs. Diese Veranstaltung verdient viele Besucher.“
Hartmut Romann, früherer Tumlinger Ortsvorsteher, registrierte auch viele auswärtige Besucher und findet: „Diese Veranstaltung hat sich zwischenzeitlich etabliert.“
Joachim „Joggel“ Rothfuß aus Tumlingen verriet ein Rezept, um die Stationen schnell zu durchlaufen: „Mit einem Renn-Schorle oder einem Wege-Bier.“ Spaß beiseite: Die meisten genossen es aber, länger an den Rast-Stationen zu verweilen.