Krippenspiel in Salzstetten
: Botschaft der Kinder geht zu Herzen

Ein stimmungsvolles Krippenspiel in der katholischen Kirche in Salzstetten beeindruckte an Heiligabend die vielen Besucher.
Von
Walter Maier
Oberndorf
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Groß inszenierten fast 40 Mädchen und Jungen in Salzstetten die Ereignisse vor über 2000 Jahren in Bethlehem, als mit Jesus das Licht in die dunkle Welt gekommen ist.

Walter Maier

Ein Großaufgebot von fast 40 Kindern inszenierte an Heiligabend unter der liebevollen und engagierten Leitung von Anne Fischer und Daniela Lechler das Krippenspiel 2025 in der voll besetzten katholischen St.-Agatha-Kirche in Salzstetten.

Regie führten Wilmari Fischer und Anna Lechler. Die zwei Lektorinnen Lina Lechler und Ida Wehle erzählten die Weihnachtsgeschichte, die sich vor über 2000 Jahren in Bethlehem ereignet hat.

Festliche Musikbegleitung

Anne Fischer und Daniela Lechler gestalteten die stimmungsvolle Feier mit Texten, Gebeten und Liedern. Musikalisch festlich umrahmt wurde die Feier von der Bläsergruppe unter Leitung von Silke Dettling und Tobias Ganszki und der Flötengruppe unter Leitung von Verena Fischer. Mit wohlklingenden Melodien trugen diese beiden Ensembles dazu bei, die besondere Atmosphäre des Heiligen Abends spür- und erlebbar zu machen.

Berührende Dramaturgie

Im Krippenspiel wurde die Herbergsuche, die Geburt des Kindes, die Hirten auf dem Feld und das Verkündigen der Geburt Jesu durch die Engel an die Hirten lebendig. Die Engelschar jubilierte: „Ehre sei Gott in der Höhe! Friede auf Erden den Menschen, die Gott lieben.“ Leni Maser spielte die Gottesmutter Maria und Lara Landsmann verkörperte ihren Mann Josef.

Das Krippenspiel von Kindern für Kinder und Familien beeindruckte und die gekonnte Aufführung der Akteure wurde mit verdientem Beifall quittiert. Die Geschichte von Bethlehem, so Anne Fischer, berühre jedes Jahr aufs Neue, weil sie von Hoffnung erzählt, von Licht in dunkler Zeit und von Gottes Nähe zu uns Menschen. Sie zollte den jungen Akteuren ihren Respekt, die viele Wochen lang Texte gelernt, Lieder geübt und sich auf Rollen eingelassen haben: „Und das zusätzlich zur Schule, zu Hobbys und zur Vorfreude auf Weihnachten.“

Großes Lob

Dafür gebühre den Kindern ein ganz großes Lob. „Trotz aller Herausforderungen oder vielleicht gerade deswegen ist in diesen Wochen etwas gewachsen: Gemeinschaft!“, stellte Anne Fischer heraus. „Die Kinder haben gelernt, aufeinander zu achten, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Und genau das spiegelt auch den christlichen Gedanken wider, den wir heute Abend feiern.“

Das Friedenslicht von Bethlehem konnten alle Besucher nach der Feier an Heiligabend mit nach Hause nehmen.

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