Jüdischer Betsaal Horb
: Ausstellung erinnert an deportierte Nachbarn

Im Museum Jüdischer Betsaal Horb werden anhand kurzer Biografien und Fotografien einzelne Lebensgeschichten vor.
Von
red/pm
Horb-Rexingen
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Die Ausstellung erinnert an die Ausraubung und Deportation jüdischer Familien aus Horb und den heutigen Teilorten in den Jahren 1941 und 1942.

Die Ausstellung erinnert an die Ausraubung und Deportation jüdischer Familien aus Horb und den heutigen Teilorten in den Jahren 1941 und 1942.

Synagogenverein
  • Ausstellung „Die Nachbarn werden weggebracht“ erinnert an jüdische Bürger aus Horb und Teilorten.
  • Gezeigt werden Kurzbiografien und Fotos zu Lebenswegen sowie bekannten Familienschicksalen.
  • Zweiter Teil dokumentiert die systematische Ausplünderung jüdischer Familien durch den NS-Staat.
  • Eröffnung am Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr – Führung durch Heinz Högerle, Mitkonzept mit Barbara Staudacher.
  • Anmeldung per E-Mail oder Telefon erwünscht; sonntags 14–17 Uhr geöffnet, Eintritt frei, Spenden willkommen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Unter dem Titel „Die Nachbarn werden weggebracht“ erinnert das Museum Jüdischer Betsaal Horb ab Sonntag, 1. November, an frühere jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Horb, Mühringen, Nordstetten und Rexingen, die 1941 und 1942 nach Riga, Izbica und Theresienstadt deportiert wurden.

Die Ausstellung stellt anhand kurzer Biografien und Fotografien einzelne Lebensgeschichten vor. Sie fragt danach, aus welchen Familien die Betroffenen stammten, wo sie lebten, welchen Berufen sie nachgingen und was über das Schicksal ihrer Angehörigen bekannt ist.

Systematische Ausplünderung der jüdischen Familien

Ein zweiter Teil widmet sich der systematischen Ausplünderung der jüdischen Familien durch den NS-Staat. Gezeigt wird, wie die Behörden die Enteignung organisierten und wie auch Teile der Bevölkerung vom geraubten Eigentum profitierten. So kamen unter anderem Käufer aus umliegenden Orten nach Rexingen und Baisingen, um Möbel, Geschirr und andere Gegenstände aus jüdischem Besitz zu ersteigern.

Zur Eröffnung führt Heinz Högerle am Sonntag, 1. November, um 14.30 Uhr durch die Ausstellung, die er gemeinsam mit Barbara Staudacher konzipiert hat. Anhand von Familienbeispielen aus Horb und Rexingen zeichnet er den Weg der Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung seit 1933 nach.

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Hier kann man sich anmelden

Um Anmeldung per E-Mail an kontakt@ehemalige-synagoge-rexingen.de oder unter Telefon 0157 31164886 wird gebeten. Die Ausstellung ist regulär sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.