Galerie KUKA
: Wenn Wasser zum Lebenselixier und zur Kunstform wird

Wasser als Quelle des Lebens, als Sinnbild für Bewegung und als kostbare, keineswegs selbstverständliche Ressource.
Von
red/pm
Rottenburg
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Mit einer eindrucksvollen Tanzperformance verdeutlichte Claude-Jeanne Kühorn bei der Midissage in der Rottenburger Galerie KUKA die lebenswichtige Bedeutung des Wassers. Sie verkörperte eine verdurstende Frau, die mit letzter Kraft nach Wasser sucht.

Mit einer eindrucksvollen Tanzperformance verdeutlichte Claude-Jeanne Kühorn bei der Midissage in der Rottenburger Galerie KUKA die lebenswichtige Bedeutung des Wassers. Sie verkörperte eine verdurstende Frau, die mit letzter Kraft nach Wasser sucht.

Lena Feld
  • Midissage „Liquid Elixier“ in der Galerie KUKA: Kunst, Musik und Tanz zum Thema Wasser.
  • Claude-Jeanne Kühorn zeigte eine verdurstende Frau – das Publikum reagierte betroffen.
  • Ela Handke erklärte rund 30 Werke zu Geborgenheit im Wasser und irritierenden Spiegelungen.
  • Wüstenbilder setzen einen Kontrast und thematisieren Wassermangel und Verletzlichkeit.
  • Ausstellung mit Spring-Bowls erlebbar, geöffnet donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit diesen unterschiedlichen Facetten beschäftigte sich die Midissage der Ausstellung „Liquid Elixier“ der Tübinger Künstlerin Ela Handke in der Rottenburger Galerie KUKA. Rund 55 Gäste erlebten dabei einen Abend, der bildende Kunst, Musik und Tanz miteinander verband.

Für den musikalischen Auftakt sorgten die beiden Tübinger Musiker Wolfgang Lindenfelser am Saxophon und Benedikt Moser am Akkordeon. Anschließend begrüßte Monika Langer die Besucher und stimmte sie auf die Werke der Künstlerin ein. Wer vor Handkes Bildern stehe, könne beinahe das Rauschen eines Bergbachs hören, den Wind im Schilf spüren oder die Hitze der Wüste auf der Haut empfinden. Die Bilder führten die Betrachter nicht nur hinaus in Landschaften, sondern zugleich nach innen.

Eindrucksvolle Tanzperformance von Claude-Jeanne Kühorn

Wie unmittelbar das Thema Wasser den Menschen berühren kann, verdeutlichte eine eindrucksvolle Tanzperformance von Claude-Jeanne Kühorn. Sie verkörperte eine verdurstende Frau, die sich mit letzter Kraft aus einem Sack befreit und mühsam zum rettenden Wasser schleppt. Erst nachdem sie trinken kann, kehren ihre Lebenskräfte langsam zurück.

Die Darstellung wirkte auf das Publikum so authentisch, dass eine Besucherin anschließend bekannte: „Ich war kurz davor, ihr zu helfen.“ Die Performance führte eindringlich vor Augen, wie existenziell Wasser für das menschliche Leben ist.

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Im Anschluss erläuterte Ela Handke selbst die Gedanken hinter ihren rund 30 ausgestellten Werken. Dabei ging sie insbesondere auf das Gefühl von Geborgenheit ein, das Menschen im Wasser empfinden können. Wasser könne Halt und Ruhe vermitteln, gerade dann, wenn das Leben von Unruhe und Belastungen geprägt sei.

Auch die Spiegelungen auf der Wasseroberfläche spielen in ihren Arbeiten eine wichtige Rolle. Sie verändern die Wahrnehmung und werfen Fragen danach auf, wie Menschen ihre Wirklichkeit erleben.

Zum Nachdenken über Bedeutung des Wassers anregen

Einen bewussten Gegensatz dazu bilden Handkes Wüstenbilder. Sie beschäftigen sich mit Wassermangel und der Verletzlichkeit des menschlichen Lebens. Die Künstlerin möchte damit nicht nur die Schönheit des Wassers zeigen, sondern auch zum Nachdenken über dessen Bedeutung anregen.

Die Besucher konnten anschließend die ausgestellten Werke betrachten und selbst sogenannte Spring-Bowls ausprobieren.

Die Ausstellung „Liquid Elixier“ ist noch bis Freitag, 30. Oktober, in der Galerie KUKA, Gartenstraße 8 in Rottenburg, zu sehen. Geöffnet ist donnerstags bis sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr.