Freizeitspaß in Horb: Der Hohenberg als Familienfest-Park

Das Vierer-Trampolin durfte auch dieses Jahr nicht fehlen.
Peter MorlokAus dem „Steiglefest“ wurde in diesem Jahr das „Horber-Hohenbergfest“. Diese Namensänderung hatten sich die Gewerbetreibenden in dem Gebiet neben der B 28 einfallen lassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Denn sie hatten in der Vergangenheit marketingtechnisch bereits vieles richtig gemacht.
Und auch in diesem Jahr taten die Veranstalter im Vorfeld alles, um ihr Fest zu einem Höhepunkt werden zu lassen. Mit Großplakaten an strategisch günstigen Stellen und einer Flyer-Flut bewarben sie ihr Event und hatten damit durchschlagenden Erfolg. Dazu trug natürlich auch das gute Wetter bei.
Heiße Beats am Samstag Los ging es am Samstag, Start war um 15.30 Uhr bei „Junited Autoglas“. Später ging es bei einer Sommerabend-Party auf dem Gelände der Firma „hTrius“ weiter. Heiße Beats und kalte Getränke sorgten an beiden Treffpunkten für beste Stimmung.
Höhepunkt war aber der Sonntag, den viele Personen nutzten, um sich einen Überblick über das Gesamtportfolio des Gewerbegebiets zu verschaffen.
Informationen am Samstag Dort wo wenige Stunden zuvor noch die Bässe dröhnten und die Beats über die Lautsprecher kamen, versammelten sich die Gäste morgens zu einem überkonfessionellen Gottesdienst und feierten gemeinsam einen besinnlichen Beginn vor dem geselligen Festtag. In den Wortbeiträgen drehte sich vieles, sehr passend zu dieser Gewerbeschau, um das Thema „Gemeinschaft“, die an diesem Sonntag im Steigle gelebt wurde.
17 Firmen öffneten ihre Tore, luden ein, hinter die Kulissen zu blicken, interessante Themen zu entdecken oder einfach mal zu schauen, was denn so geboten wird. 17 Vereine nutzten zudem die Chance, sich und ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Bärenstarke Attraktionen Ergänzt wurde dieses Angebot durch weitere Attraktionen, die von bärenstarken Hamburgern bei den Black Forest Foxes über Popcorn bei der Lebenshilfe Horb-Sulz bis hin zum Einblick in Saurs Backstube reichten. Die Organisatoren hatten nicht zu viel versprochen, als sie behaupteten, dass für jeden – egal ob jung oder alt – etwas dabei ist, was Spaß macht. „Das ist hier wie auf einem riesigen Kindergeburtstag“, freute sich eine Mutter, deren Töchter direkt vom Ponyreiten zum Kinderschminken wollten.
Trampolin und Drehleiter Auf dem Gelände des Malerbetriebs Killing stand wieder das große Vierer-Bungee-Trampolin, und beim Team der Volksbank konnte man einen Audi bestaunen, den man beim Gewinnsparen gewinnen kann. Wer auf dem Steigle-Rundweg die Junghansstraße hochlief, konnte sich durch edle Weine, Pasteten, Salami und Nudelgerichte in der Fattoria La Vialla durchprobieren, nebenan, bei der Erlacher Höhe bei der Kinderolympiade mitmachen, dem Duo Kieran Garden lauschen und sich hinterher bei den Maltesern der Blutdruck messen lassen.
Besucher, die sich für Technik interessierten, waren auf der Querspange Steigle beim Team der Netze BW bestens aufgehoben. Von der großen Drehleiter bis zum Telegrafenmasten-Transporter war alles zu sehen, was es an schwerem Gerät gab.
Musik an allen Ecken Wer von den Besuchern Lust auf Kaffee und Kuchen hatte, der wurde gleich an mehreren Stationen bestens bedient, und für Spaß und Action sorgten die vielen Mitmachangebote und Verlosungen. Und an allen Ecken sorgten Musikanten dafür, dass die vielen Besucher bestens unterhalten wurden.
Vor der Tierarztpraxis Hummel konnte man beim Horber Tierschutzverein auf dem Flohmarkt Schnäppchen erstehen und beim Häsler Vitalcenter ging die berühmte Post ab. Hüpfburg und Essensangebot lockten dort die Besucher in Scharen an.
Direkt gegenüber öffnete die Bäckerei Saur ihre Backstube, wo sich die Buben und Mädels einen vorbereiteten Amerikaner mit Süßigkeiten aller Art belegen durften. In der Saur-Filiale war den ganzen Sonntagnachmittag Hochbetrieb, und im Laden der Walz-Mühle, der im gleichen Gebäude untergebracht ist und zum Hot-Spot des Festes aufstieg, gab es allerlei zu probieren und zu entdecken.
Förderverein ist präsent Vor dem Eingang hatten sich Konrad Faßnacht und Bernhard Bok vom Förderverein zum Erhalt der Geriatrie in Horb postiert und warben für neue Mitglieder. Ihre Überlegung hatte Potenzial: Wenn jedes Mitglied, momentan sind es noch unter 500, nur ein neues Mitglied aus seinem Familien- und Freundeskreis gewinnen und so als Multiplikator für den Förderverein fungieren würde, käme man schnell auf die angestrebte Mitgliederzahl von 1000.
Im Fazit kann man von einem gelungenen Horber Hohenbergfest sprechen, bei dem sich die Besucher von der Produktvielfalt und der Leistungsstärke der Unternehmen und Vereine überzeugen konnten.